Wasserhärte in Niederburg

PLZ 55432 · Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Niederburg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Niederburg liegt mit 14 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Niederburg
14
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Niederburg liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Niederburg
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Oberwesel 17,1 °dH hart
Urbar 14 °dH mittel
Damscheid 16,7 °dH hart
Sankt Goar 23 °dH hart
Sankt Goarshausen, Loreleystadt 16,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Niederburg

Zwischen Rhein und Hunsrück zieht sich bei Niederburg eine Landschaft aus steilen Hängen, bewaldeten Rücken und kleinen Tälchen dahin. Der Rhein prägt den großen Rahmen, doch das Trinkwasser entsteht höher oben, dort wo Niederschlag auf Schiefer, Sandstein und verwitterte Böden trifft. Diese Gesteine speichern Wasser nur in feinen Klüften und lockeren Verwitterungsdecken. Auf dem Weg durch das Untergrundgestein nimmt das Wasser Mineralien auf, vor allem Calcium und Magnesium. Darum liegt Niederburg bei 14 °dH im mittleren Bereich. Die Nähe zu den tief eingeschnittenen Seitentälern des Mittelrheins und die eher mineralreichen Lockergesteine des Rhein-Hunsrück-Raums sorgen für ein anderes Bild als in Orten mit sehr weichen Quellwässern aus reinem Schiefergebirge oder mit deutlich härterem Wasser aus kalkreicheren Gebieten weiter südlich in Rheinland-Pfalz. Das Trinkwasser kommt im Rhein-Hunsrück-Kreis aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Rhein-Hunsrück, der Niederburg über gefasste Grundwasserbrunnen und Quellfassungen im regionalen Verbund versorgt. Das Wasser wird nicht aus einer fernen Talsperre geholt, sondern aus lokalen und regionalen Gewinnungsgebieten, die im Hunsrück und im Einzugsraum des Rheins liegen. Dort wird es gefasst, aufbereitet und über die Verbundleitungen in die Orte am Hang und im Tal verteilt. Gerade diese Mischung aus Grundwasser und Quellwasser aus den Höhenzügen macht den Ort eigenständig: stabiler mineralischer Gehalt, aber ohne extreme Härtewerte. Der Rhein selbst liefert kein Trinkwasser, doch seine Niederterrassen und die angrenzenden Täler beeinflussen das Grundwasser durch ihre Schotter und Sandlagen, die den Wasserweg beschleunigen und die Zusammensetzung mitbestimmen. Gegenüber den Nachbarorten wirkt Niederburg damit weder besonders weich noch auffällig hart, sondern ausgewogen mittig. In manchen Hunsrückgemeinden mit stärker von Schiefer geprägten Quellgebieten fällt das Wasser merklich weicher aus, während in Teilen von Rheinland-Pfalz mit kalkreicheren Schichten deutlich höhere Härtewerte vorkommen. Niederburg liegt dazwischen, geprägt vom Übergang zwischen Rheintal und Hunsrückhochfläche. Genau dieser Übergang macht das Wasser ortstypisch: kein reines Talwasser, kein reines Höhenquellwasser, sondern ein regionales Versorgungswasser aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, das die Geologie der Umgebung klar im Glas erkennen lässt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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