Wasserhärte in Niederwallmenach

PLZ 56357 · Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

12,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeinde Aar-Einrich

Website

Praktische Tipps bei 12,3 °dH

Spülmaschine

Bei 12,3 °dH in Niederwallmenach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Niederwallmenach liegt mit 12,3 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Niederwallmenach
12,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Niederwallmenach liegt mit 12,3 °dH 2,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Niederwallmenach
12,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Oberwallmenach 12,3 °dH mittel
Reitzenhain 14 °dH mittel
Lautert 12,3 °dH mittel
Bogel 12,3 °dH mittel
Rettershain 13 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Niederwallmenach

Unter Niederwallmenach liegt der Taunus auf festem Schiefer, Grauwacke und Quarzit. Diese alten Gesteine stammen aus dem Devon und wurden später von Löss, Hangschutt und Verwitterungslehm überdeckt, den Wind, Regen und Frost in die Hochflächen und Mulden des Rhein-Lahn-Kreises getragen haben. Kalk spielt hier kaum eine Rolle, deshalb ist das Grundwasser nicht so stark mit gelösten Mineralien angereichert wie in Kalkgebieten am Mittelrhein. Der Härtewert von 12,3 °dH passt zu diesem Untergrund: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die schmalen Klüfte des Taunus nur mäßig Calcium und Magnesium auf. Die Nähe zum Rhein und zu den tief eingeschnittenen Tälern von Mühlbach und kleinen Seitengerinnen sorgt zwar für Bewegung im Untergrund, doch die Quarzit- und Schieferhänge bremsen eine starke Aufhärtung. Gegenüber Orten mit mehr Kalksteinanteil im Umland wirkt das Wasser hier deshalb spürbar ausgewogener, aber nicht weich. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Verbund des Zweckverbands Wasserversorgung Rhein-Lahn, der die Hochlagen zwischen Nastätten, Oberwallmenach und den Hunsrückausläufern aus örtlichen Quellen und Brunnen versorgt. Für Niederwallmenach sind vor allem die gefassten Quellen und Tiefbrunnen des Taunusgebiets maßgeblich, deren Wasser ohne lange Fernleitung in das Netz eingespeist wird. Die Lage auf der Rheinseite des Taunus macht den Unterschied: Anders als in vielen Rheingemeinden mit direkter Anbindung an den Fluss stammt das Wasser hier nicht aus großer Oberflächenwasseraufbereitung, sondern aus dem gefilterten Niederschlag, der in den Schiefer- und Grauwackeschichten versickert. Der Versorger hält die Mischung aus mehreren Gewinnungsstellen stabil, damit Niederwallmenach verlässlich mit Trinkwasser aus dem Höhenrücken beliefert wird. Gegenüber den Nachbarorten zeigt sich Niederwallmenach damit als typischer Hochtaunus-Standort mit mittlerer Härte. In tieferen, rheinnahen Gemeinden des Rhein-Lahn-Kreises fällt das Wasser oft härter aus, weil dort kalkreichere Schichten und stärker mineralisierte Zuflüsse mitwirken. Auf den Höhen um Bogel, Lierschied und Oberwallmenach bleibt das Wasser meist etwas zurückhaltender mineralisiert, weil Schiefer und Quarzit weniger Calcium freisetzen. Rheinland-Pfalz insgesamt ist bei der Wasserhärte ein Mosaik aus sehr unterschiedlichen Landschaften: von weichen Wässern aus Mittelgebirgen bis zu deutlich härteren Versorgungen aus Kalk- und Lössregionen. Niederwallmenach liegt genau in diesem Übergang, und das macht den örtlichen Charakter des Wassers so klar erkennbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeinde Aar-Einrich

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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