Wasserhärte in Oberraden

PLZ 56587 · Neuwied, Rheinland-Pfalz

13,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kreiswasserwerk Neuwied

Website

Praktische Tipps bei 13,6 °dH

Spülmaschine

Bei 13,6 °dH in Oberraden: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Oberraden liegt mit 13,6 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Oberraden
13,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Oberraden liegt mit 13,6 °dH 1,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberraden
13,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Oberhonnefeld-Gierend 13,6 °dH mittel
Straßenhaus 12,8 °dH mittel
Willroth 14 °dH mittel
Hümmerich 14,1 °dH mittel
Linkenbach 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Oberraden

Der Landkreis Neuwied liegt am Rand des Mittelrheingebiets und damit an einer geologischen Nahtstelle, an der sich Schiefer, Basaltzüge des Westerwaldes und jüngere Löss- und Lehmdecken begegnen. Im Osten prägen das Altecker Hochland und die Höhen des Niederwesterwaldes das Bild, im Westen öffnet sich das Land zur Rheinebene mit den Niederungen von Wied und Rhein. Diese Mischung aus hartem Grundgestein und unterschiedlich mächtigen Deckschichten bestimmt auch das Trinkwasser. Oberraden liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern von Wied und Sayn. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Gesteine Kalzium und Magnesium auf, bleibt aber unter dem sehr hohen Bereich. Der Wert von 13,6 °dH passt zu einem Ort, der nicht von weichem Oberflächenwasser lebt, sondern von Grundwasser, das durch Schiefer, Basalt und kalkhaltige Zwischenlagen geflossen ist. Deshalb ist es spürbar mineralischer als in manchen Mittelgebirgslagen, zugleich aber meist weniger hart als in Orten mit stark karbonatischem Untergrund am Rhein oder im südlichen Rheinland-Pfalz. Oberraden wird vom Zweckverband Wasserversorgung Kreis Neuwied versorgt. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Grundwassergewinnungen des Verbands, vor allem aus Brunnen und Quellen im Kreisgebiet und im Westerwaldvorland, die über das Verbundnetz in die Ortsnetze eingespeist werden. Die Versorgung ist damit eng an die lokalen Wasserrechte und die geologischen Vorräte des Landkreises gebunden. Anders als Orte am Rhein, die stärker von flachen Talgrundwässern geprägt sind, bezieht Oberraden sein Wasser aus einer höheren, landschaftlich abgeschirmten Lage. Das sorgt für einen Wassercharakter, der im selben Landkreis von Ort zu Ort schwanken kann, je nachdem, ob das Netz von Quellwasser aus dem Westerwald, von Tiefbrunnen im Wied- und Sayntal oder von Mischungen aus mehreren Gewinnungsgebieten gespeist wird. Der Unterschied zu den Nachbarorten liegt vor allem in dieser Höhenlage und im Untergrund. In den tieferen Gemeinden Richtung Neuwied und Rhein sind die Wasserwerte oft stärker von Flussnähe und jüngeren Sedimenten beeinflusst. Richtung Rengsdorf, Straßenhaus und den Westerwaldorten kann das Wasser je nach Brunnenstandort ebenfalls härter ausfallen, doch Oberraden steht mit 13,6 °dH ziemlich mittig zwischen den weicheren Quellgebieten des höheren Westerwaldes und den härteren, kalkreicheren Bereichen im Süden des Landes. Rheinland-Pfalz zeigt insgesamt große Spannweiten, vom weichen Eifel- und Hunsrückwasser bis zu deutlich härteren Versorgungen am Oberrhein. Oberraden liegt dazwischen: geologisch eigenständig, vom Kreisnetz getragen und mit einem Wasser, das die Übergangslandschaft zwischen Rhein, Wied und Westerwald klar widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kreiswasserwerk Neuwied

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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