Wasserhärte in Offenbach an der Queich

PLZ 76877 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

8,1 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Anzeige

Wasserversorger

Gruppenwasserwerke Bornheim

Website

Praktische Tipps bei 8,1 °dH

Spülmaschine

Bei 8,1 °dH in Offenbach an der Queich reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Offenbach an der Queich liegt mit 8,1 °dH 5,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Offenbach an der Queich
8,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Offenbach an der Queich liegt mit 8,1 °dH 6,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Offenbach an der Queich
8,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ottersheim bei Landau 15,5 °dH hart
Bornheim 10,1 °dH mittel
Knittelsheim 12,4 °dH mittel
Hochstadt (Pfalz) 8,1 °dH weich
Essingen 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Offenbach an der Queich

Der Landkreis Südliche Weinstraße liegt am Rand des Oberrheingrabens, dort, wo sich junge Rheinschotter, Lössdecken und lockere Sande mit den Vorbergen des Pfälzerwaldes mischen. Diese Abfolge aus durchlässigen Kies- und Sandlagen, darüber feinen Lössen und nur wenig kalkreichen Deckschichten, prägt auch das Trinkwasser in Offenbach an der Queich. Das Wasser gelangt hier nicht aus hartem Muschelkalk oder aus stark mineralisierten Tiefengesteinen ins Netz, sondern vor allem aus grundwassernahen, vergleichsweise weichen Aquiferen. Die Queich selbst und ihre Auen stehen sinnbildlich für diese Landschaft: ein Fluss, der aus dem Pfälzerwald kommt, Sedimente transportiert und auf dem Weg zur Rheinebene keine harten Gesteine anreichert. So entsteht ein Härtewert von 8,1 °dH, der für den südpfälzischen Talraum typisch weich ausfällt. Offenbach an der Queich wird vom örtlichen Versorger, den Stadtwerken Germersheim, über das regionale Leitungsnetz mit Trinkwasser beliefert. Das Wasser stammt aus der Grundwassergewinnung der Rheinaue und aus nahe gelegenen Gewinnungsanlagen im Verbund der Südpfalz, wo mehrere Brunnen in den lockeren Schichten zwischen Queich, Rhein und den Niederungen der Umgebung fördern. Diese Brunnen greifen auf Wasser zu, das durch Sand und Kies natürlich gefiltert wurde und dabei nur wenig Calcium und Magnesium aufgenommen hat. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; die Versorgung ist klar auf das regionale Grundwasser ausgerichtet. Gerade deshalb bleibt der Härtewert stabil im weichen Bereich, auch wenn sich die geologischen Schichten im Gebiet zwischen Bellheim, Landau und dem Queich-Tal unterscheiden. Der Ort hebt sich damit von vielen Nachbarorten im weiteren Rheinland-Pfalz deutlich ab. In Teilen des Landes, etwa in Regionen mit Kalk- und Gipsgesteinen, liegen die Werte oft spürbar höher. Auch innerhalb der Südpfalz schwankt die Wasserhärte je nach Untergrund: Dort, wo Rheinschotter und sandige Auenböden dominieren, ist das Wasser meist weicher als in Orten am Rand von kalkreicheren Höhenzügen oder im Übergang zum Haardtgebirge. Offenbach an der Queich liegt genau in diesem weichen Gürtel der Rheinebene. Die Lage am Übergang von Queichniederung und Oberrheingraben sorgt für ein Trinkwasser, das geologisch von der Flussaue geprägt ist und sich damit klar vom härteren Wasser vieler anderer Teile Rheinland-Pfalz unterscheidet.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gruppenwasserwerke Bornheim

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber