Wasserhärte in Osterstedt

PLZ 25590 · Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserverband des Kreises Rendsburg-Eckernförde

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Osterstedt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Osterstedt liegt mit 11,5 °dH 2,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Osterstedt
11,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Osterstedt liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Osterstedt
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Todenbüttel 5,8 °dH weich
Beringstedt 11 °dH mittel
Nienborstel 11,5 °dH mittel
Wapelfeld 10,8 °dH mittel
Reher 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Osterstedt

Der Landkreis Rendsburg-Eckernförde liegt in einer Landschaft, die von Eiszeiten geprägt wurde. Moränen, Sanderflächen und Geschiebemergel wechseln sich hier mit sandigen, teils lehmigen Böden ab. Diese Ablagerungen bestimmen, wie viel Kalk ins Grundwasser gelangt. Im Hügelland und auf den Geestflächen westlich der Eider ist das Wasser oft weicher, an den kalkreicheren Stellen der eiszeitlichen Rücken und im Einflussbereich von Grundwasserleitern mit mehr Carbonat deutlich härter. Osterstedt liegt in diesem Übergangsraum zwischen Marsch und Geest. Das erklärt den mittleren Wert von 11,5 °dH: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch sandige Schichten zwar wenig, aber doch spürbar Mineralien auf. Die Nähe zu kleineren Vorflutern und Niederungen sorgt zusätzlich dafür, dass sich das Grundwasser langsam bewegt und dabei geologisch unterschiedlich alte Schichten berührt. Genau daraus entsteht ein Trinkwasser, das weder sehr weich noch deutlich hart ausfällt. Vor Ort stammt das Trinkwasser aus dem regionalen Leitungsnetz des Wasserverbandes des Kreises Rendsburg-Eckernförde, der die Versorgung über eigene Grundwasserbrunnen in den umliegenden Gewinnungsgebieten organisiert. Solche Brunnen fördern aus tiefen, geschützten Aquiferen, nicht aus Oberflächenwasser von Flüssen oder Seen. In der Osterstedter Feldmark und den Nachbarbereichen werden dafür vor allem sandige Grundwasserleiter genutzt, die vom Niederschlag über die Geest und die leicht erhöhten Flächen gespeist werden. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle. Auch Quellen sind für die öffentliche Versorgung nicht der prägende Faktor. Der Mix aus lokal gefördertem Grundwasser und der geologischen Filterung im Untergrund hält den Härtewert im mittleren Bereich. Osterstedt unterscheidet sich damit von Orten näher an der Küste und in stärker kalkgeprägten Zonen Schleswig-Holsteins, wo das Wasser häufig härter ausfällt. Zugleich liegt der Ort nicht im Bereich sehr weicher, stark sandiger Versorgungsräume, wie sie weiter nördlich oder auf manchen Geestabschnitten vorkommen. Im Vergleich zu den Marschorten des Kreises ist das Wasser hier meist etwas mineralischer, im Vergleich zu stärker kalkbelasteten Netzen aber deutlich zurückhaltender. Diese Lage zwischen Itzehoe, Hohenlockstedt und den ländlichen Räumen des Kreisgebiets macht Osterstedt typisch für den südwestlichen Rand des Kreises: ländlich, grundwassernah, eiszeitlich geprägt und mit einem Trinkwasser, das die Geologie der Region sauber widerspiegelt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband des Kreises Rendsburg-Eckernförde

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber