Wasserhärte in Randersacker

PLZ 97236 · Würzburg, Bayern

33,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM)

Website

Praktische Tipps bei 33,7 °dH

Spülmaschine

Bei 33,7 °dH in Randersacker: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Randersacker liegt mit 33,7 °dH 16,4 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Randersacker
33,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Randersacker liegt mit 33,7 °dH 19 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Randersacker
33,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gerbrunn 35,2 °dH hart
Eibelstadt, St 29 °dH hart
Theilheim 29,2 °dH hart
Würzburg 41 °dH hart
Rottendorf 29,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Randersacker

Der Landkreis Würzburg liegt im Übergang vom Muschelkalk des Mainfränkischen Beckens zu den fruchtbaren Lössdecken am Rand des Maintals. Genau diese Geologie prägt auch Randersacker. Unter den Weinlagen am Rand des Mains liegen verkarstete Kalk- und Dolomitgesteine des Oberen Muschelkalks, dazu tonige Zwischenlagen und junge Talablagerungen des Flusses. Regenwasser versickert dort rasch, löst auf seinem Weg Kalk heraus und reichert das Grundwasser mit Calcium und Magnesium an. Aus diesem geologischen Vorrat stammt die hohe Wasserhärte von 33,7 °dH. Der Main selbst liefert keinen weichen Ausgleich, sondern formt als Talachse die Grundwasserströme und speist die Brunnen in der Aue mit mineralreichem Wasser aus dem Umland. In den Weinorten zwischen Würzburg und Ochsenfurt ist das Wasser deshalb oft deutlich härter als in vielen anderen Teilen Bayerns, wo Sandsteine, kristalline Gebirge oder höhere Niederschläge weichere Wässer begünstigen. Randersacker wird über die öffentliche Trinkwasserversorgung des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain versorgt, ergänzt durch lokale Brunnen im Versorgungsgebiet des Marktes und der umliegenden Mainorte. Die Förderung erfolgt aus Grundwasserbrunnen im Mainvorland und aus dem regionalen Verbund, der das Wasser aus dem klimatisch trockeneren, kalkreichen Unterfranken verteilt. Talsperren spielen hier keine zentrale Rolle; entscheidend sind die tief liegenden Grundwasserleiter im Muschelkalk und in den Schottern des Maintals. Gerade daran zeigt sich der Unterschied zu vielen Nachbarorten entlang des Mains: Würzburg und die Orte im Weinland liegen ebenfalls auf hartem Kalkuntergrund, doch Randersacker steht mit seinem Wert am oberen Rand dessen, was in Bayern im Trinkwasser vorkommt. Im Vergleich zu Oberbayern, dem Bayerischen Wald oder den Voralpen ist das Wasser hier deutlich mineralischer und kalkreicher. Die Lage zwischen Steinweinbergen, Mainufer und Muschelkalkhügeln macht Randersacker zu einem Ort, an dem die Geologie unmittelbar bis ins Glas reicht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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