Wasserhärte in Ranschbach

PLZ 76829 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

11,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Landau-Land

Website

Praktische Tipps bei 11,9 °dH

Spülmaschine

Bei 11,9 °dH in Ranschbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Ranschbach liegt mit 11,9 °dH 1,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Ranschbach
11,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Ranschbach liegt mit 11,9 °dH 2,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ranschbach
11,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Birkweiler 12,9 °dH mittel
Ilbesheim bei Landau in der Pfalz 11,9 °dH mittel
Siebeldingen 13,9 °dH mittel
Eschbach 10,1 °dH mittel
Leinsweiler 10,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ranschbach

Ranschbach liegt bei 11,9 °dH spürbar über vielen Orten an der Deutschen Weinstraße, bleibt aber unter den härteren Werten, die in Teilen des Pfälzerwaldes oder in manchen Rheinebenenabschnitten vorkommen. Der Unterschied kommt aus dem Untergrund: Am Haardtrand treffen im Landkreis Südliche Weinstraße Buntsandstein, Löss und kalkhaltige Schichten aus dem Vorfeld des Pfälzerwaldes aufeinander. Regenwasser sickert dort nicht nur schnell durch Sandstein, sondern nimmt auf dem Weg durch feinere, mineralreiche Sedimente auch Calcium und Magnesium auf. Dazu kommt, dass Ranschbach nicht von großen Flusswasserwerken lebt, sondern von regionalem Grundwasser aus dem Trinkwassernetz der Verbandsgemeinde Landau-Land, das aus gefassten Brunnen und Quellen im Umfeld des Haardtrands stammt. Die Nähe zu kleinen Bachläufen und Talrinnen am Rand des Pfälzerwaldes prägt den Nachschub, nicht eine Talsperre weit entfernt. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Ilbesheim, Leinsweiler oder Eschbach liegt Ranschbach damit in einer mittleren Zone: nicht weich wie hoch gelegene Waldorte mit reinem Quellwasser, aber auch nicht so mineralreich wie Standorte, die stärker von kalkigen Schichten oder tieferen Grundwasserleitern beeinflusst werden. Rheinland-Pfalz zeigt insgesamt ein starkes Gefälle zwischen den weichen Wassern aus Mittelgebirgslagen und den härteren Wassern in der Oberrheinebene. Ranschbach sitzt genau an dieser Übergangsfläche. Der Ort bekommt sein Wasser aus dem regionalen Verbund der Verbandsgemeindewerke Landau-Land, die ihre Versorgung über lokale Brunnen und Quellgebiete im Umfeld des Haardtrands sichern und damit eng an die Geologie vor Ort gebunden bleiben. So erklärt sich der Wert von 11,9 °dH nicht als Zufall, sondern als Folge aus Buntsandstein, Lössdecken und dem mineralischen Eintrag aus den Randlagen des Pfälzerwaldes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Landau-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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