Wasserhärte in Rastede

PLZ 26180 · Ammerland, Niedersachsen

10 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Praktische Tipps bei 10 °dH

Spülmaschine

Bei 10 °dH in Rastede: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Rastede liegt mit 10 °dH 3 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Rastede
10
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Rastede liegt mit 10 °dH 4,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rastede
10
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wiefelstede 6,9 °dH weich
Jade 6,9 °dH weich
Oldenburg (Oldb) 13 °dH mittel
Bad Zwischenahn 6,7 °dH weich
Varel 7,4 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Rastede

Der Wasserversorger für Rastede ist der OOWV, der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband. Das Trinkwasser stammt aus dem Wasserwerk Nethen im Ammerland, nördlich von Rastede, aus tiefen Grundwasserbrunnen im Geestrücken zwischen Hahn-Lehmden, Nethen und den Randbereichen Richtung Jadebusen. Dort wird Grundwasser gefasst, das durch sandige und kiesige Schichten der nordwestdeutschen Geest nach unten versickert ist und über lange Wege natürlich gefiltert wurde. Die Anlagen im Raum Nethen gehören zu einem der wichtigsten Förderstandorte des Verbandes für den Oldenburger Raum; von hier aus wird auch Rastede versorgt. Die Mischung aus mehreren Brunnen und die Aufbereitung im Wasserwerk sorgen dafür, dass das Trinkwasser sicher in das Netz der Gemeinde gelangt. Die Herkunft aus dem flachen Geestgebiet prägt auch den Charakter des Wassers: keine Hochgebirgsquellen, keine Talsperren, sondern Grundwasser aus eiszeitlich geprägten Sanden, die im Ammerland typisch sind. Der Wert von 10 °dH liegt genau in dem Bereich, den diese Landschaft erwarten lässt. Rastede sitzt auf sandigen Geestflächen, die von der Eiszeit aufgebaut wurden. Hier fehlen kalkreiche Schichten wie sie in manchen Teilen Norddeutschlands vorkommen. Stattdessen dominieren Sande, Geschiebelehme und örtlich moorige Niederungen. Nördlich und westlich öffnen sich die Niederungsräume Richtung Jade und Wapel, östlich und südlich geht es in die leichter erhöhten Geestzüge des Ammerlandes über. Auf diesem Weg löst das Sickerwasser nur begrenzt Kalk aus dem Untergrund. Darum bleibt das Wasser mittelhart und nicht so weich wie in reinen Moor- und Sandgebieten der Küste, aber auch deutlich weniger hart als in Regionen mit stärker kalkhaltigem Untergrund. Die Nähe zur Hunte und die vielen Gräben, Feuchtflächen und Niederungen im Ammerland verändern den Härtegrad nicht direkt, zeigen aber, wie stark Wasser hier von Boden und Grundwasserleiter geprägt wird. Im Vergleich zu den Nachbarorten wirkt Rastede eher ausgeglichen. Oldenburg liegt ebenfalls in einem Versorgungsraum mit Grundwasser aus dem Nordwesten, oft mit ähnlichen mittleren Werten, während Orte näher an den küstennahen Niedermooren teils weicheres Wasser bekommen. Richtung Bad Zwischenahn und Wiefelstede bleibt das Bild ebenfalls geesttypisch, doch je nach Brunnenfeld und Mischung kann die Härte leicht schwanken. Gegenüber dem Rest von Niedersachsen steht Rastede damit in einer typischen nordwestdeutschen Mitte: nicht so hart wie in vielen kalkreichen Landstrichen des Südens und Ostens des Landes, nicht so weich wie in einzelnen Moor- und Küstenzonen. Der Standort am Rand von Oldenburg, zwischen Geest, Niederung und Jade-Raum, erklärt diese mittlere Wasserhärte sehr klar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: OOWV

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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