Wasserhärte in Rennerod

PLZ 56477 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

5,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Rennerod

Website

Praktische Tipps bei 5,6 °dH

Spülmaschine

Bei 5,6 °dH in Rennerod reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Rennerod liegt mit 5,6 °dH 7,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Rennerod
5,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Rennerod liegt mit 5,6 °dH 9,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rennerod
5,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hellenhahn-Schellenberg 5,6 °dH weich
Westernohe 6,9 °dH weich
Neustadt/ Westerwald 5,7 °dH weich
Waldmühlen 5,6 °dH weich
Seck 5,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Rennerod

Die Verbandsgemeindewerke Rennerod beziehen das Trinkwasser aus dem eigenen Quell- und Brunnengebiet rund um die Höhen des Westerwaldes. Maßgeblich sind die gefassten Quellen und die Tiefbrunnen im Einzugsbereich von Rennerod und den umliegenden Orten des Hohen Westerwaldes, deren Wasser über die örtliche Aufbereitung in das Netz eingespeist wird. Der Versorger arbeitet damit auf kurzer Strecke zwischen Gewinnung und Verbrauch, ohne den Umweg über große Fernwasserleitungen. Genau dieser lokale Ursprung prägt den Charakter des Wassers in Rennerod besonders deutlich. Der Härtewert von 5,6 °dH passt zu den geologischen Verhältnissen am Rand des Rothaargebirges und auf den Basalt- und Schieferhöhen des Westerwaldes. Hier dominieren nährstoffarme, kalkarme Gesteine und verwitterte Deckschichten, die nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser abgeben. Auch die Oberläufe von Elbbach, Nister und Dill sowie die kleinen Bäche der Umgebung führen durch Böden, die kaum kalkreiches Material eintragen. Darum bleibt das Wasser weich. Anders als in vielen Regionen des nördlichen und südlichen Rheinland-Pfalz mit deutlich kalkhaltigeren Schichten ist Rennerod hydrogeologisch eher eine weiche Insel im Mittelgebirge. Verglichen mit Nachbarorten im Westerwaldkreis fällt Rennerod damit klar in den unteren Härtebereich. Orte auf kalkreicheren Standorten, etwa weiter Richtung Lahntal oder in Teilen des nördlichen Rheinland-Pfalz, erreichen oft merklich höhere Werte. Rennerod liegt dagegen auf einer Höhe, die von Basaltkuppen, Waldflächen und Quellmulden geprägt ist. Diese Landschaft hält das Wasser frisch, aber mineralärmer. Der örtliche Versorger, die Verbandsgemeindewerke Rennerod, nutzt genau diese Lagevorteile mit ihren Quellen und Brunnen im Umland. So entsteht ein Trinkwasserprofil, das sich im Westerwald weich und eigenständig zeigt und sich deutlich von vielen härteren Versorgungsgebieten der Region abhebt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Rennerod

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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