Wasserhärte in Rödental, St

PLZ 96472 · Coburg, Bayern

16,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

SÜC Energie und H2O GmbH

Website

Praktische Tipps bei 16,4 °dH

Spülmaschine

Bei 16,4 °dH in Rödental, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rödental, St liegt mit 16,4 °dH 0,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Rödental, St
16,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rödental, St liegt mit 16,4 °dH 1,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rödental, St
16,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dörfles-Esbach 21 °dH hart
Lautertal 20,8 °dH hart
Coburg 21 °dH hart
Grub a.Forst 20,8 °dH hart
Neustadt b.Coburg, GKSt 20,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rödental, St

Rödental bezieht sein Trinkwasser über die SÜC Coburg, die in diesem Teil des Landkreises Coburg die Versorgung organisiert und dafür auf regionale Gewinnungsanlagen im Coburger Land setzt. Das Wasser stammt aus mehreren Grundwasserbrunnen und Quellfassungen im Umland, vor allem aus den bewaldeten und von Buntsandstein geprägten Höhen zwischen Itz- und Rodachtal sowie aus den Quellgebieten am Fuß des Thüringer Waldes. Dort sickert Regen durch Sandstein, Mergel und tonige Schichten, nimmt dabei Kalzium und Magnesium auf und wird dadurch deutlich mineralreicher. Genau diese geologische Mischung ist der Grund für die Härte von 16,4 °dH. Die Umgebung speist kein weiches Mittelgebirgswasser wie in vielen höheren Lagen Frankens, sondern ein Wasser, das auf seinem Weg durch den Untergrund länger mit kalkhaltigen Gesteinen in Kontakt bleibt. Die Itz und ihre Zuflüsse prägen die Talräume, während die umliegenden Rücken bei Mönchröden, Oeslau und entlang der Grenze zum Coburger Land die Grundwasserneubildung steuern. So entsteht ein Versorgungswasser, das aus regionalen Brunnen und Quellen kommt und nicht aus einer fernen Talsperre. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten zeigt Rödental damit ein spürbar härteres Profil. Coburg selbst liegt im selben geologischen Spannungsfeld aus Buntsandstein und Muschelkalk, doch schon kleine Unterschiede in der Lage der Brunnenfelder sorgen für abweichende Werte. Richtung Neustadt bei Coburg und in Teilen des südlichen Thüringer Vorlands können die Werte je nach Gewinnungsgebiet etwas schwanken, während weiter in Oberfranken mancherorts weicheres Wasser aus anderen Einzugsgebieten ankommt. Bayern insgesamt ist beim Trinkwasser sehr heterogen: In den Alpenrand- und Voralpenräumen dominiert oft deutlich weicheres Wasser aus Quellfassungen, im fränkischen Norden treten dagegen häufiger härtere Wässer auf, weil Kalk- und Sandsteinformationen mehr Mineralien freisetzen. Rödental liegt genau in diesem fränkischen Übergangsraum. Das erklärt die Position zwischen den weicheren Mittelgebirgswässern des Thüringer Waldes und den kalkreicheren Wassern der Coburger Senke. Wer hier aus dem Hahn trinkt, bekommt ein regional geprägtes Wasser, das die Geologie des Coburger Landes direkt ins Haus bringt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: SÜC Energie und H2O GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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