Wasserhärte in Neustadt b.Coburg, GKSt

PLZ 96465 · Coburg, Bayern

20,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

SÜC Energie und H2O GmbH

Website

Praktische Tipps bei 20,8 °dH

Spülmaschine

Bei 20,8 °dH in Neustadt b.Coburg, GKSt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Neustadt b.Coburg, GKSt liegt mit 20,8 °dH 3,5 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Neustadt b.Coburg, GKSt
20,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Neustadt b.Coburg, GKSt liegt mit 20,8 °dH 6,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neustadt b.Coburg, GKSt
20,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sonneberg 9,4 °dH mittel
Frankenblick 9,4 °dH mittel
Rödental, St 16,4 °dH hart
Föritztal 9,4 °dH mittel
Dörfles-Esbach 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Neustadt b.Coburg, GKSt

Der Landkreis Coburg liegt am Übergang vom fränkischen Keuperland zu den Randhöhen des Thüringer Waldes. Diese Lage prägt das Trinkwasser deutlich. Im Untergrund wechseln sandige und tonige Keuperschichten mit Muschelkalk- und Buntsandsteinbereichen. Solche Gesteine lassen Wasser nicht nur versickern, sondern reichern es unterwegs auch mit Calcium und Magnesium an. Deshalb fällt das Wasser in Neustadt b.Coburg, GKSt mit 20,8 °dH deutlich hart aus. Die Umgebung mit ihren Tälern von Röden und Itz, den flacheren Niederungen und den höher gelegenen, kalk- und mineralhaltigen Schichten liefert die geologische Erklärung für diesen Wert. In den Nachbarorten des Coburger Landes zeigt sich das ähnlich, doch je nach Lage zu Sandstein, Keuper oder Muschelkalk schwanken die Härtegrade spürbar. Gegenüber vielen bayerischen Regionen mit weicheren, voralpinen oder granitnahen Wasservorkommen steht Neustadt damit auf der härteren Seite. Das Trinkwasser der Stadt kommt aus dem Netz des Fernwasserversorgungssystems des Zweckverbands Fernwasserversorgung Oberfranken, ergänzt durch lokale Anlagen des regionalen Versorgers. Zuständig vor Ort ist die SÜC Energie und H2O GmbH, die das Wasser ins Stadtgebiet bringt und verteilt. Die Versorgung stützt sich auf aufbereitetes Fernwasser aus oberfränkischen Gewinnungs- und Verbundsystemen sowie auf regionale Brunnen, die aus den wasserführenden Schichten des Coburger Umlands schöpfen. Gerade diese Mischung aus tieferen Grundwasservorkommen und überregional zugeführtem Wasser hält die Versorgung stabil, auch wenn die geologische Härte des Rohwassers im Gebiet hoch bleibt. Der Härtewert von 20,8 °dH spiegelt also nicht nur eine einzelne Quelle, sondern das mineralreiche Grundwasserbild des ganzen Raums wider. Im direkten Vergleich mit Sonneberg auf thüringischer Seite, mit Rödental, Coburg oder Ebersdorf zeigt Neustadt b.Coburg ein eher hartes Profil, weil hier die kalk- und mineralführenden Schichten stärker ins Gewicht fallen als in manchen Nachbarlagen auf sandigeren Böden. Auch innerhalb Bayerns liegt der Ort damit nicht bei den weichen Wassern des Alpenvorlands, sondern klar im Bereich des oberfränkischen Hartwassers. Das passt zur Landschaft: kein junges Gletschergebiet, sondern ein uraltes Schichtstufenland mit wechselnden Gesteinen, engen Tälern und mineralreichen Untergründen. Genau daraus bezieht Neustadt b.Coburg sein Wasser, und genau daraus erklärt sich der markante Härtewert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: SÜC Energie und H2O GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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