Wasserhärte in Sonneberg

PLZ 96515 · Sonneberg, Thüringen

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Werraenergie GmbH

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Sonneberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Sonneberg liegt mit 9,4 °dH 11,5 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Sonneberg
9,4
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Sonneberg liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sonneberg
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neustadt b.Coburg, GKSt 20,8 °dH hart
Föritztal 9,4 °dH mittel
Frankenblick 9,4 °dH mittel
Steinach 11,2 °dH mittel
Stockheim 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Sonneberg

Der Landkreis Sonneberg liegt am Südrand des Thüringer Schiefergebirges und greift in den Übergang zum Frankenwald hinein. Dort treffen harte Schiefer, Grauwacken und sandige Buntsandsteinlagen auf lössarme Hänge und schmale Täler. Diese Gesteine geben dem Wasser nur begrenzt Kalk mit. Deshalb landet Sonneberg mit 9,4 °dH im mittleren Bereich. Das Einzugsgebiet ist von kleinen Bachläufen geprägt, die zur Steinach und in die Rodach entwässern; beides Flüsse, die das Wasser eher aus dem Mittelgebirge als aus kalkreichen Tieflagen sammeln. Der Untergrund speichert Niederschlag in den Klüften des Schiefers und gibt ihn langsam wieder ab. So entsteht ein Wasserbild, das weicher ist als in vielen Muschelkalkräumen Thüringens, aber spürbar mineralischer als in den besonders kalkarmen Hochlagen des Thüringer Waldes. Sonneberg wird über das Netz der Thüringer Energienetze und die örtliche Betriebsführung im Versorgungsgebiet der Werraenergie mit Trinkwasser versorgt. Das Wasser stammt aus regionalen Gewinnungsanlagen im Landkreis und aus dem überregionalen Verbund, der die Höhenlagen und Ortsteile absichert. Entscheidend sind Quellen und Brunnen im landschaftlich zergliederten Bereich zwischen Sonneberg, Neuhaus am Rennweg und den Tälern Richtung Steinach und Rodach; dort wird Grundwasser aus den klüftigen Schiefer- und Sandsteinfolgen gefasst und aufbereitet. Ergänzend speisen Verbundleitungen aus dem Thüringer Wasserverbund das System, damit auch in trockenen Phasen genügend Druck und Menge ankommen. Damit hängt Sonneberg nicht an einer einzigen Talsperre, sondern an einem Netz aus lokalen Fassungen und regionaler Einspeisung. Gegenüber Coburg auf bayerischer Seite wirkt Sonneberg wasserchemisch etwas mittelhärter, weil dort der Übergang vom Schiefergebirge in andere Gesteinsräume rasch wechselt. Gegenüber Orten im Thüringer Becken ist das Wasser deutlich weniger kalkreich, weil dort Muschelkalk und Löss den Härtewert nach oben treiben. Gegenüber Masserberg, Neuhaus am Rennweg oder Lauscha bleibt Sonneberg meist einen Tick robuster und mineralischer, weil die Stadt tiefer liegt und stärker von den Tälern der Steinach und ihren Nebenläufen geprägt ist. Genau dieser Standort zwischen Kamm, Tal und Rand des Frankenwaldes macht den Wert von 9,4 °dH plausibel: weder alpines Quellwasser noch hartes Beckenwasser, sondern ein regional gebildetes Mittelgebirgswasser mit klarer geologischer Handschrift.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Werraenergie GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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