Wasserhärte in Föritztal

PLZ 96524 · Sonneberg, Thüringen

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Sonneberg

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Föritztal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Föritztal liegt mit 9,4 °dH 11,5 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Föritztal
9,4
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Föritztal liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Föritztal
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stockheim 14 °dH mittel
Pressig 10,3 °dH mittel
Sonneberg 9,4 °dH mittel
Mitwitz 15,5 °dH hart
Neustadt b.Coburg, GKSt 20,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Föritztal

Föritztal liegt mit 9,4 °dH etwas über dem thüringischen Durchschnitt und zugleich unter den härteren Werten, die in Teilen des Thüringer Schiefergebirges und des Thüringer Waldes vorkommen. Der Unterschied zum Umland hängt an der Geologie: Im nördlichen Sonneberger Land treten neben Schiefer und Sandstein auch Muschelkalk- und tonige Schichten auf, dazu lockere Talfüllungen entlang der Föritz. Solche Gesteine geben weniger oder mehr Calcium und Magnesium ans Wasser als die kristallinen und schiefergeprägten Höhenzüge südlicher und westlicher Nachbarn. Deshalb bleibt das Wasser in Föritztal im mittleren Bereich, statt deutlich weicher oder deutlich härter auszufallen. Die Nähe zu den Flussläufen von Föritz und Steinach sowie zu den kleineren Quellgebieten im Talraum prägt den Wert zusätzlich, weil Grundwasser hier durch unterschiedlich durchlässige Schichten wandert und unterwegs Mineralien aufnimmt. Das Trinkwasser kommt vor allem aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Sonneberg, der die Ortsteile des Föritztals versorgt. Eingespeist wird es aus örtlichen Tiefbrunnen und Quellfassungen im Landkreis Sonneberg, ergänzt durch Wasser aus dem regionalen Verbund, der die Versorgung zwischen den Höhenlagen und den Tälern absichert. Damit ist Föritztal eng an die Wassergewinnung des südlichen Landkreises angebunden und nicht an große Fernleitungen aus anderen Teilen Thüringens. Gerade diese regionale Herkunft macht den Unterschied zu manchen Nachbarorten sichtbar: Orte mit stärkerem Einfluss aus kalkreichen Schichten melden oft härteres Wasser, während höher gelegene, schieferdominierten Bereiche teils weichere Werte erreichen. Föritztal liegt dazwischen und spiegelt das Mosaik aus Talboden, Hügeln und wechselnden Gesteinen besonders klar wider. Gegenüber dem Landesbild wirkt das Wasser deshalb weniger einheitlich, mehr vom lokalen Untergrund geprägt, und genau darin liegt sein typisches Profil im Nordosten Thüringens.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Sonneberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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