Wasserhärte in Rösrath

PLZ 51503 · Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

RheinEnergie AG

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Rösrath: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Rösrath liegt mit 11 °dH 3,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Rösrath
11
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Rösrath liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rösrath
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lohmar 8,7 °dH mittel
Overath 7,7 °dH weich
Troisdorf 5 °dH weich
Bergisch Gladbach 11,3 °dH mittel
Siegburg 5,1 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Rösrath

11 °dH: mittlere Härte, und in Rösrath steckt dahinter vor allem die Lage am Rand des Bergischen Landes. Der Untergrund wechselt hier zwischen devonischen Schiefern, Sandsteinen und quartären Lockersedimenten aus den Tälern der Sülz und ihrer Nebenbäche. Diese Gesteine liefern dem Wasser nur begrenzt Kalk, anders als in vielen Orten des Rheinlandes mit deutlich härteren, kalkreicheren Grundwässern. Wo die Bäche aus den Höhenzügen von Königsforst und Bergischem Land in die tieferen Lagen ziehen, sammelt sich Wasser aus Böden, die mehr Silikat als Kalk führen. Genau daraus ergibt sich der mittlere Wert, der in Rösrath stabil zwischen weicherem Mittelgebirgswasser und härterem Kölner Umland liegt. Die Sülz prägt das Tal, kleine Quellen speisen die Auen, und die sandig-lehmigen Deckschichten bremsen den Kalkeintrag zusätzlich. Deshalb liegt Rösrath nicht bei den sehr weichen Werten der Quellorte im Bergischen und auch nicht bei den hohen Härten der Rheinschiene. Das Trinkwasser kommt konkret aus dem Netz der RheinEnergie, die in Rösrath über eigene und regional eingebundene Gewinnungsanlagen sowie über Verbundleitungen aus dem Kölner Umland liefert. Im Bergischen spielen vor allem Grundwasserbrunnen und gefasste Wasserwerke eine Rolle, ergänzt durch Mischungen aus aufbereitetem Rohwasser aus benachbarten Versorgungsgebieten. Rösrath hängt damit nicht an einer einzelnen Quelle, sondern an einem regional verzahnten System, das zwischen Talraum und Höhenzug ausgleicht. Gegenüber Bergisch Gladbach, Overath oder Lohmar wirkt das Wasser daher oft ähnlich, weil die geologische Zone dieselbe ist. Im Vergleich zu vielen Orten im westlichen NRW mit stark kalkhaltigen Grundwässern bleibt Rösrath spürbar moderater. Gegenüber reinem Quellenwasser aus dem Oberbergischen ist es etwas kräftiger, gegenüber rheinischen Kalkgebieten deutlich zurückhaltender. Genau diese Lage zwischen Sülztal, Königsforst und dem Rand des Kölner Beckens macht den Wert von 11 °dH so ortstypisch.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: RheinEnergie AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber