Wasserhärte in Rosenthal-Bielatal

PLZ 01824 · Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen

10,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

DREWAG Netz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,5 °dH

Spülmaschine

Bei 10,5 °dH in Rosenthal-Bielatal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Rosenthal-Bielatal liegt mit 10,5 °dH 4,3 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Rosenthal-Bielatal
10,5
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Rosenthal-Bielatal liegt mit 10,5 °dH 4,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rosenthal-Bielatal
10,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Königstein/Sächs. Schw. 9,9 °dH mittel
Gohrisch 10,7 °dH mittel
Struppen 9,3 °dH mittel
Bad Gottleuba-Berggießhübel 9,1 °dH mittel
Bad Schandau 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rosenthal-Bielatal

Die DREWAG Netz GmbH bezieht das Trinkwasser für Rosenthal-Bielatal aus dem Verbundsystem der Stadtwerke Pirna. Maßgeblich stammen die Rohwasserquellen aus dem Bielatal und den angrenzenden Quellgebieten der Sächsischen Schweiz, ergänzt über das Wasserwerk Pirna-Zehista, das mit Rohwasser aus dem Elbtal und aus Fassungsanlagen im Osterzgebirge gespeist wird. Über dieses Netz gelangt aufbereitetes Mischwasser in den Ort. Die Lage am Fuß der Bielatal-Höhen, nahe dem Polenztal und den Kalkmassiven der Königsteine-Region, prägt dabei die Wasserchemie stärker als ein einzelner Bachlauf vor der Haustür. Rosenthal-Bielatal liegt nicht in einer flachen Lösslandschaft, sondern auf widerständigen Sandstein- und Kalksteinuntergründen, die nur wenig Mineralien an das Wasser abgeben. Deshalb bleibt die Härte mit 10,5 °dH im mittleren Bereich und steigt nicht in die deutlich härteren Werte, wie sie aus manchen Randlagen des Erzgebirges bekannt sind. Der Härtewert spiegelt auch die Umgebung zwischen Bielabach, Biela und den Quellhängen der Sächsischen Schweiz wider. Dort versickert Niederschlag rasch durch klüftigen Sandstein, tritt in Quellen wieder aus und nimmt auf dem kurzen Weg nur begrenzt Calcium und Magnesium auf. In den benachbarten Höhenlagen von Königstein, Struppen oder Bad Schandau kann die örtliche Wasserzusammensetzung je nach Quellfassung spürbar schwanken, während Rosenthal-Bielatal über den Netzverbund einen vergleichsweise gleichmäßigen Wert erhält. Der Ort unterscheidet sich damit vom übrigen Sachsen nicht nur durch seine Grenzlage am Bielatal, sondern auch durch die Mischung aus Quellwasser aus dem Elbsandsteingebirge und aufbereitetem Wasser aus dem Pirnaer Versorgungsraum. Gerade diese Verbindung aus regionalen Quellen, Talsperrennähe im weiteren Verbund und den sandsteinreichen Böden der Sächsischen Schweiz macht den Charakter des Trinkwassers vor Ort aus.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: DREWAG Netz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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