Wasserhärte in Roth an der Our

PLZ 54675 · Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kommunale Netze Eifel AöR

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Roth an der Our: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Roth an der Our liegt mit 12,8 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Roth an der Our
12,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Roth an der Our liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Roth an der Our
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gentingen 11,5 °dH mittel
Körperich 13,9 °dH mittel
Geichlingen 14,1 °dH mittel
Ammeldingen an der Our 11,5 °dH mittel
Lahr 13,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Roth an der Our

Roth an der Our liegt beim Trinkwasser spürbar über manchen Tälern der Südeifel, aber meist unter den härteren Orten auf den Kalk- und Dolomitzügen des Eifelkreises. Mit 12,8 °dH bewegt sich das Wasser im mittleren Bereich, weil hier keine reine Quelllandschaft mit sehr weichem Schieferwasser dominiert, sondern ein Untergrund aus Buntsandstein, verwitterten Mergeln und örtlich kalkhaltigen Schichten am Tal der Our und ihrer Zuflüsse. Auf dem Weg durch diese Gesteine nimmt das Wasser Calcium und Magnesium auf. Die Our selbst prägt das Bild als Grenzfluss, doch sie ist keine Trinkwasserquelle. Entscheidend sind die Brunnen und Quellen im lokalen Verbund, die Grundwasser aus den geschützten Einzugsgebieten der Verbandsgemeinde aufnehmen und nach Aufbereitung ins Netz geben. Diese Mischung aus Talgrund, Hanglagen und den mineralreicheren Böden der Umgebung hält den Härtewert sichtbar über dem sehr weichen Wasser mancher Hochlagen. Versorgt wird Roth an der Our über den örtlichen Wasserverband im Eifelkreis Bitburg-Prüm, konkret über den Wasserzweckverband bzw. die regionale Verbundversorgung der Verbandsgemeinde Südeifel, die das Wasser aus Tiefbrunnen und Quellfassungen in der Umgebung bezieht. Das Netz lebt von mehreren Gewinnungsstellen, nicht von einer einzigen großen Talsperre. Deshalb bleibt die Herkunft nah an der Landschaft: Grundwasser aus dem Muschelkalk- und Buntsandsteinbereich, gefasst, aufbereitet und über Druckleitungen in die Ortsteile verteilt. Diese regionale Struktur unterscheidet Roth an der Our von Orten, die stärker an fernere Fernwasserleitungen oder an sehr kalkarme Hochflächen angeschlossen sind. Der Vergleich mit Nachbarorten fällt deutlich aus. Richtung Prüm, Arzfeld oder Teile der Südeifel finden sich oft weichere Werte, wenn Schiefer und sandige Schichten dominieren. Auf den kalkreicheren Lagen des Kreises steigen die Werte dagegen schneller an. Roth an der Our liegt genau zwischen diesen Welten. Das Wasser ist nicht so weich wie in manchen Quellorten der Westeifel, aber auch nicht so hart wie in Orten mit stärkerem Kalksteinuntergrund. Rheinland-Pfalz insgesamt zeigt ein breites Spektrum von sehr weichem Hunsrück- und Westerwaldwasser bis zu härteren Bereichen in der Eifel und an den kalkreichen Randzonen. Roth an der Our steht damit typisch für die Grenzlage an der Our: ein mittelhartes, bodennah geprägtes Wasser aus einer Landschaft, in der Tal, Hang und Gestein den Charakter direkt vorgeben.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kommunale Netze Eifel AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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