Wasserhärte in Ruppertshofen

PLZ 73577 · Ostalbkreis, Baden-Württemberg

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Virngruppe

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Ruppertshofen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Ruppertshofen liegt mit 13,4 °dH 2,5 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Ruppertshofen
13,4
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Ruppertshofen liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ruppertshofen
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Durlangen 14,1 °dH mittel
Spraitbach 14 °dH mittel
Eschach 13,4 °dH mittel
Täferrot 13,5 °dH mittel
Göggingen 14,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ruppertshofen

Unter Ruppertshofen liegt kein reiner Kalkstock, sondern eine Schichtfolge aus Keupergesteinen, Mergeln, Tonen und Sandsteinen, die den Untergrund im Ostalbkreis prägen. Diese Ablagerungen stammen aus der Zeit, als hier noch flache Meere, Lagunen und wechselnde Flussräume das Bild bestimmten. Später kamen eiszeitliche Schotter und lokale Moränenreste aus dem Vorland der Schwäbischen Alb hinzu, die Täler und Hänge mit lockerem Material überdeckten. Das Wasser sickert durch diese gemischten Schichten nur teilweise tief ein. Auf dem Weg löst es aus Mergel und Kalkanteilen Mineralien heraus, bleibt aber unter dem Wert vieler Alborte, die auf reinem Karstwasser sitzen. Darum liegt Ruppertshofen mit 13,4 °dH im mittleren Bereich: härter als manche weiche Quellversorgung im nördlichen Baden-Württemberg, aber spürbar weniger mineralreich als Orte direkt auf den Kalkhochflächen der Ostalb. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem einzelnen großen See, sondern aus dem Verbund der örtlichen und regionalen Quellen und Tiefbrunnen, die der Zweckverband Wasserversorgung Riesgruppe für Ruppertshofen bereitstellt. Dieses Netz speist die Hochbehälter und verteilt das Wasser in die Ortsteile und Wohnplätze der Gemeinde. Entscheidend sind dabei Fassungen aus dem regionalen Grundwasser und aus Quellgebieten im härteren Gesteinswechsel der Ostalb, nicht aus Fernwasser wie aus Bodensee- oder Donausystemen. Der Versorger hält damit eine Mischung bereit, die von den geologischen Schichten vor Ort geprägt ist: genug Kalk und Magnesium für den mittleren Härtewert, aber ohne den starken Karst-Einfluss, der in manchen Nachbarlagen der Alb zu deutlich höheren Werten führt. Genau darin unterscheidet sich Ruppertshofen von vielen Orten ringsum. Richtung Schwäbische Alb steigen die Härtewerte oft an, weil dort der Kalkstein offener und wasserlöslicher ist. In tieferen Lagen des Rems- und Leinraums kann das Wasser dagegen weicher ausfallen, weil Sandsteine, Tone und stärker abgeschirmte Grundwasserleiter dominieren. Ruppertshofen sitzt geologisch dazwischen. Der Ort bekommt sein Wasser aus einem regionalen System, das die Eigenart der Ostalb abbildet, aber nicht die extreme Härte mancher Kalkhochflächen übernimmt. Das Ergebnis ist ein Trinkwasser, das die Landschaft direkt unter den Häusern widerspiegelt: Keuper, Mergel, Sandstein und die Spuren eiszeitlicher Ablagerungen formen hier nicht nur den Boden, sondern auch den Charakter des Leitungswassers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Virngruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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