Wasserhärte in Sande

PLZ 26452 · Friesland, Niedersachsen

6,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Website

Praktische Tipps bei 6,9 °dH

Spülmaschine

Bei 6,9 °dH in Sande reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Sande liegt mit 6,9 °dH 6,1 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Sande
6,9
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Sande liegt mit 6,9 °dH 7,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sande
6,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schortens 6,9 °dH weich
Wilhelmshaven 5 °dH weich
Zetel 6 °dH weich
Jever 6,4 °dH weich
Bockhorn 6,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Sande

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband, kurz OOWV, versorgt Sande mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Diekmannshausen bei Varel. Dort wird Grundwasser aus tiefen Brunnen im Geestrücken zwischen Jadebusen und Wesermarsch gefördert, aufbereitet und in das Leitungsnetz für Friesland eingespeist. Die Herkunft ist typisch für den Nordwesten: keine Talsperren, keine Bergquellen, sondern unterirdische Wasserleiter aus Sanden und Kiesen, die in den eiszeitlich geprägten Geestflächen liegen. Genau diese Ablagerungen liefern Wasser mit wenig gelösten Mineralien, weshalb Sande bei 6,9 °dH im weichen Bereich liegt. In der Marsch und an den Niederungen von Ems, Jade und Weser herrschen zwar fruchtbare, aber oft kalkarme Sedimente vor; harte Kalk- oder Dolomitgesteine fehlen fast völlig. Das Grundwasser nimmt deshalb auf seinem Weg nur wenig Calcium und Magnesium auf. Der Einfluss der Küste und der feuchten Niederungen prägt die Region, nicht ein kalkreicher Untergrund wie in Mittelgebirgen oder süddeutschen Schichtenlandschaften. Sande unterscheidet sich damit deutlich von vielen Orten in Niedersachsen, wo je nach Untergrund mittlere oder sogar harte Werte auftreten. In weiten Teilen des Landes sorgen Kalk- und Mergelzüge, etwa in Randlagen des Weserberglands oder im südlichen Niedersachsen, für deutlich mineralreicheres Wasser. Friesland bleibt dagegen vom nordwestdeutschen Sand- und Geestboden geprägt. Auch die Nachbarorte entlang der Küste und im Wilhelmshavener Umland liegen meist in ähnlichen Bereichen, weil dieselben eiszeitlichen Schichten das Wasser bestimmen. Sande steht damit zwischen Marsch und Geest: genug Filterwirkung im Untergrund, aber kaum kalkhaltiges Gestein, das den Härtewert nach oben treiben würde. Das Ergebnis ist ein lokales Trinkwasser mit klarer Herkunft aus dem OOWV-Netz und einem für den Landkreis Friesland charakteristischen, vergleichsweise niedrigen Härtegrad.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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