Wasserhärte in Sankt Johann

PLZ 55578 · Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz

18,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Schätzwert: Für Sankt Johann liegt uns kein eigener Messwert vor. Der Wert ist aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten berechnet und kann abweichen. Verbindlich ist die Trinkwasseranalyse Ihres Wasserversorgers.
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Wasserversorger

Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Website
Datenquelle: Regionaler Schätzwert aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten. Verbindliche Werte veröffentlicht Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 18,4 °dH

Spülmaschine

Bei 18,4 °dH in Sankt Johann: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Sankt Johann liegt mit 18,4 °dH 6,1 °dH über dem Durchschnitt (12,3 °dH).

Sankt Johann
18,4
Rheinland-Pfalz
12,3

Vergleich mit Deutschland

Sankt Johann liegt mit 18,4 °dH 3,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sankt Johann
18,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sprendlingen 17,3 °dH hart
Wolfsheim 19,4 °dH hart
Zotzenheim 13,8 °dH mittel
Gau-Weinheim 16,7 °dH hart
Gau-Bickelheim 18,2 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Sankt Johann

Unter Sankt Johann liegen die lössüberdeckten Hügel des Rheinhessischen Tafel- und Hügellands. Darunter stehen kalk- und mergelreiche Sedimente an, die in der Region weit verbreitet sind. Regenwasser sickert durch den Löss und die lockeren Bodenschichten in den Untergrund. Auf diesem Weg nimmt es natürliche Mineralstoffe auf. Vor allem Calcium und Magnesium gelangen so ins Wasser. Das erklärt die vergleichsweise hohe Wasserhärte in der Gemeinde. Für Sankt Johann sind rund 18,4 °dH anzusetzen. Damit gehört das Wasser zum Härtebereich hart. Kalkrückstände an Armaturen, in Kochtöpfen und in Haushaltsgeräten passen zu dieser geologischen Situation. Der Wert liegt nahe am regionalen Niveau: Für Mainz-Bingen werden 19 °dH angegeben. Rheinland-Pfalz kommt im Vergleich auf 12,3 °dH. Sankt Johann gehört damit innerhalb des Landes zu den Orten mit eher mineralreichem Wasser. Die Landschaft um Sankt Johann ist kein von weichen Sandsteinen bestimmtes Mittelgebirge. Sie gehört vielmehr zum offenen rheinhessischen Hügelland mit fruchtbaren Lössböden und kalkhaltigen Gesteinen im Untergrund. Diese Schichten können Wasser aufnehmen und langsam weiterleiten. Während der Versickerung lösen sich aus den Carbonatgesteinen Bestandteile, die die Härte erhöhen. Je nach Tiefe und Weg des Wassers können die Werte im regionalen Untergrund schwanken. Der grundsätzliche Einfluss der kalkreichen Schichten bleibt jedoch typisch für die Gegend. Versorger ist die Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH. In Rheinhessen stammt das Trinkwasser typischerweise aus regionalen Grundwasservorkommen und wird über Brunnen gewonnen. Seine mineralische Zusammensetzung entsteht daher vor allem durch den Weg durch Löss, Boden und kalkhaltige Sedimente, nicht durch eine künstliche Zugabe.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 17.08.2026 · Versorger: Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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