Wasserhärte in Sankt Martin

PLZ 67487 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

10,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Vereinigte Wasserversorgung der Gemeinden des Landkreises Südliche Weinstraße

Website

Praktische Tipps bei 10,1 °dH

Spülmaschine

Bei 10,1 °dH in Sankt Martin: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Sankt Martin liegt mit 10,1 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Sankt Martin
10,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Sankt Martin liegt mit 10,1 °dH 4,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sankt Martin
10,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Maikammer 8,8 °dH mittel
Edenkoben 5,4 °dH weich
Rhodt unter Rietburg 12,5 °dH mittel
Kirrweiler (Pfalz) 6,3 °dH weich
Weyher in der Pfalz 16,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Sankt Martin

Sankt Martin bezieht sein Trinkwasser über die Vereinigte Wasserversorgung der Gemeinden des Landkreises Südliche Weinstraße, deren Netz hier vor allem von Grundwasser aus den Fassungen im Queich- und Trifelsraum lebt. Maßgeblich sind die Brunnen und Quellfassungen im Umfeld von Annweiler, Albersweiler und der Haardt, also dort, wo Niederschläge aus dem Pfälzerwald in Buntsandstein versickern und später wieder als weiches bis mittelhartes Wasser gefasst werden. Ergänzt wird die Versorgung im Verbund mit weiteren Entnahmen aus dem regionalen Leitungsnetz, das die Orte zwischen Maikammer, Edenkoben und dem Rebenmeer an der Deutschen Weinstraße zusammenhält. Der Versorger stellt damit kein Fernwasser aus großen Talsperren bereit, sondern ein regionales Mischwasser aus Waldquellen und tiefen Brunnen, das auf kurzem Weg in die Häuser von Sankt Martin gelangt. Der Härtewert von 10,1 °dH passt zur Lage am Ostrand des Pfälzerwaldes. Dort prägen Buntsandstein, Sandsteinverwitterung und lockere Hangschichten das Wasser deutlich stärker als die Kalkgebiete weiter östlich in Rheinland-Pfalz. Regen, der auf den Höhenzügen rund um Kalmit, Hohe Loog und den Sattel bei Maikammer fällt, nimmt nur wenig Calcium und Magnesium auf, solange er durch die sandigen, silikatischen Gesteine sickert. Der unmittelbare Einfluss von Queich und kleineren Bachläufen ist dabei eher indirekt, denn die Flüsse selbst speisen nicht den Hahn, sondern zeigen nur, wie rasch das Wasser aus dem Wald in die Rheinebene abläuft. Mittelhart wird Sankt Martins Wasser deshalb nicht durch Kalkfelsen, sondern durch den Wechsel aus Waldquellen, Grundwasser und den mineralärmeren Sandsteinböden des Haardtrandes. Gegenüber den Nachbarorten wirkt Sankt Martin damit etwas ausgeglichener als manche Orte in der offenen Rheinebene, wo je nach Brunnenstandort härteres Wasser aus kalkreicheren Schichten ankommt. Zugleich bleibt es weniger weich als in reinen Quellorten tief im Pfälzerwald, weil das Netz hier bereits an mehreren Gewinnungsgebieten zusammenläuft und der Verbund Wasser aus verschiedenen Fassungen bündelt. Auch im Vergleich zu anderen Teilen von Rheinland-Pfalz fällt der Ort in eine mittlere Zone: nicht so kalkarm wie manche Waldgemeinden, nicht so mineralstark wie Regionen mit Muschelkalk oder Löss im Norden und Osten des Landes. Sankt Martin steht damit genau an der Schnittstelle zwischen Wald und Reben, und diese Lage spiegelt sich direkt im Wasser aus dem regionalen Verbundnetz wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Vereinigte Wasserversorgung der Gemeinden des Landkreises Südliche Weinstraße

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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