Wasserhärte in Sauerthal

PLZ 65391 · Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

11,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Rhein-Wied

Website

Praktische Tipps bei 11,7 °dH

Spülmaschine

Bei 11,7 °dH in Sauerthal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Sauerthal liegt mit 11,7 °dH 1,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Sauerthal
11,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Sauerthal liegt mit 11,7 °dH 3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sauerthal
11,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weisel 14 °dH mittel
Kaub 14,1 °dH mittel
Lorch 17,8 °dH hart
Bacharach 15,1 °dH hart
Dörscheid 14,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Sauerthal

Der Zweckverband Wasserversorgung Rhein-Wied bezieht das Trinkwasser für Sauerthal aus den Quellgebieten und Tiefbrunnen im oberen Wisper- und Mittelrheingebiet. Prägend sind die gefassten Quellen im Wispertal bei Lorchhausen und weitere Gewinnungsstellen im Einzugsbereich des Rheinhöhenzuges, wo Niederschlagswasser durch Schiefer, Grauwacke und Sandstein sickert, bevor es wieder gefasst wird. Genau diese Gesteine liefern das Calcium und Magnesium, die Sauerthal auf 11,7 °dH bringen. Das Wasser nimmt unterwegs mehr Mineralien auf als in den reinen Schieferlagen der Höhen, bleibt aber deutlich weicher als in vielen Orten am Rhein, die stärker von kalkreichen Schichten geprägt sind. Der Rhein selbst speist das Trinkwasser nicht direkt, doch sein Tal und die Seitenbäche bestimmen die Wasserwege, aus denen der Versorger seine Quellen erschließt.\n\nSauerthal liegt am Rand des Wispertaunus, dort, wo der Rhein-Lahn-Kreis in den Taunus übergeht. Südlich und westlich drückt der Rhein mit seinen Terrassen und Talhängen auf die Hydrogeologie, nördlich und östlich dominieren Hunsrückschiefer und Taunusquarzit. Diese Mischung hält die Härte im mittleren Bereich. In den Nachbarorten entlang der Wisper, etwa Richtung Lorch und Sauerthal, ist das Wasser oft ähnlich mineralisch, doch weiter im Lahntal steigen die Härtewerte vielerorts an, weil dort Kalk- und Mergelschichten stärker ins Spiel kommen. Gegenüber dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt liegt Sauerthal damit im Mittelfeld: nicht so weich wie manche Quellorte im Hunsrück, nicht so hart wie Gemeinden auf kalkigem Untergrund an Lahn und Mosel. Der Ort bekommt damit ein Wasser, das klar von seinem Untergrund erzählt: von Schiefer, Sandstein und den stillen Quellzügen zwischen Wisper und Rhein.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Rhein-Wied

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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