Wasserhärte in Schauren

PLZ 56865 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Schauren: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Schauren liegt mit 11 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Schauren
11
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Schauren liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schauren
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Tellig 10,5 °dH mittel
Walhausen 11 °dH mittel
Hesweiler 10,5 °dH mittel
Blankenrath 3,7 °dH weich
Panzweiler 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schauren

Schauren liegt nicht in einer weichen Basaltlandschaft wie weite Teile der Eifel, sondern am Rand des Hunsrücks, wo devonische Schiefer, Sandsteine und quarzitische Gesteine das Wasser auf seinem Weg deutlich stärker prägen. Deshalb liegt die Härte hier bei 11 °dH und damit im mittleren Bereich. Regen versickert in den höher gelegenen Wald- und Wiesenflächen, nimmt unterwegs Mineralien aus dem Untergrund auf und erreicht die örtlichen Fassungen nicht als sehr weiches Quellwasser, sondern bereits mit messbarem Kalkgehalt. Nachbarorte im Mosel- und Hunsrückumfeld liegen teils ähnlich, teils etwas weicher, je nachdem, ob dort stärker schiefergeprägte Quellen oder Mischwasser aus mehreren Gewinnungsgebieten eingespeist wird. Gegenüber dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt steht Schauren damit eher in der Mitte: nicht so hart wie manche kalkreicheren Versorgungsgebiete im Norden und Osten des Landes, aber auch nicht so weich wie klassische Mittelgebirgslagen mit sehr kurzer Wasserführung. Das Trinkwasser kommt im Kreis Cochem-Zell aus der örtlich zusammengeführten Versorgung des Zweckverbands Wasserversorgung Eifel-Mosel. Schauren wird aus dem regionalen Leitungsnetz gespeist, das Quell- und Brunnenwasser aus den Hochlagen des Hunsrücks und angrenzenden Schiefergebieten aufnimmt und über Hochbehälter in die Ortsnetze verteilt. In dieser Landschaft spielen kleine Quellfassungen, Tiefbrunnen und gespeicherte Mischmengen die Hauptrolle; Talsperren sind hier nicht der prägende Ursprung wie in anderen Teilen des Landes. Die Leitung führt das Wasser aus den Gewinnungsgebieten über die zentrale Aufbereitung bis in die Häuser von Schauren. So bleibt die Versorgung eng an die Geologie vor Ort gebunden, aber technisch stabil geregelt. Im Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich ein klares Muster: Orte tiefer im Moseltal oder näher an kalkreicheren Zuflüssen wirken oft etwas härter, während höher gelegene Hunsrückorte häufiger weichere Werte erreichen. Schauren liegt dazwischen und spiegelt den Übergang vom rauen Hunsrück in Richtung Moselgebiet. Genau diese Lage zwischen schieferdominierten Höhen und den stärker mineralisierten Talräumen erklärt den mittleren Wert von 11 °dH. Das Trinkwasser trägt damit die Handschrift des Cochem-Zeller Mittelgebirges: bodennah gewonnen, mineralisch ausgewogen und regional geprägt, ohne den starken Kalküberschuss, der in anderen Teilen von Rheinland-Pfalz häufiger vorkommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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