Wasserhärte in Schwäbisch Hall

PLZ 74523 · Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg

14,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,6 °dH

Spülmaschine

Bei 14,6 °dH in Schwäbisch Hall: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Schwäbisch Hall liegt mit 14,6 °dH 1,3 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Schwäbisch Hall
14,6
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Schwäbisch Hall liegt mit 14,6 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwäbisch Hall
14,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Michelfeld 14,4 °dH mittel
Untermünkheim 14,6 °dH hart
Rosengarten 14,5 °dH hart
Michelbach an der Bilz 13,4 °dH mittel
Braunsbach 14,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schwäbisch Hall

Der Landkreis Schwäbisch Hall liegt dort, wo das Keuperland des Hohenloher und Haller Umlands auf die tief eingeschnittenen Täler von Kocher und Bühler trifft. Mergel, Tonsteine, Gipskeuper und zwischengelagerte Sandsteinbänke prägen den Untergrund, dazu kommen Lössdecken auf den Hochflächen und Auenablagerungen in den Flusstälern. Diese Schichten geben dem Wasser reichlich Kalk und Magnesium mit auf den Weg. Genau daraus entsteht der harte Charakter des Trinkwassers mit 14,6 °dH. Der Kocher und seine Nebenflüsse wie die Bühler und die Brettach formen nicht nur das Relief, sondern beeinflussen auch, wie schnell Niederschläge im Untergrund versickern und welche Mineralien sie aufnehmen. Das Wasser bleibt also nicht weich und frisch wie in reinen Mittelgebirgslagen, sondern kommt aus einem geologisch stark mineralisierten Gebiet. Schwäbisch Hall selbst wird über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Nordostwürttemberg versorgt. Das Trinkwasser stammt aus eigenen Gewinnungsanlagen des Verbands im regionalen Verbund, vor allem aus Grundwasserfassungen und Quellen im Kocher- und Jagstraum sowie aus angeschlossenen Brunnengebieten im Haller Umland. Die Versorgung ist damit eng an die Landschaft zwischen Mainhardt, Michelfeld, Rosengarten und den Tälern des Kochers gebunden. Diese Mischung aus Quell- und Grundwasser aus keupergeprägten Gesteinsschichten liefert ein mineralreiches Wasser, das analytisch klar über dem baden-württembergischen Mittel liegt. Im Land gibt es viele Orte mit mittlerer Härte, besonders dort, wo mehr Buntsandstein oder Schwarzwaldwasser dominiert. Schwäbisch Hall liegt dagegen in einer Zone, in der die wasserführenden Schichten stärker mit Kalk und Gips angereichert sind. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Vellberg, Untermünkheim, Michelfeld oder Braunsbach bleibt Schwäbisch Hall auf derselben geologischen Linie, aber die lokale Mischung der Fördergebiete und Leitungsverbünde sorgt für einen eigenständigen Härtewert. Während manche Orte im weiteren Umland je nach Gewinnungsgebiet etwas weicheres Wasser aus tieferen Quellen oder aus anderen Verbundnetzen erhalten, fällt Schwäbisch Hall mit seinem hart mineralisierten Wasser auf. Auch gegenüber vielen Regionen in Baden-Württemberg, etwa im Schwarzwald oder auf Buntsandsteinflächen, ist der Unterschied deutlich: Dort dominiert oft weichere Ware aus silikatischen Gesteinen, hier dagegen das kalk- und gipsreiche Keupermilieu des Haller Umlands. Schwäbisch Hall steht damit für ein Trinkwasser, das unmittelbar aus der Geologie des Landkreises liest: tektonisch gegliedert, flusstalreich und mineralisch geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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