Wasserhärte in Schwenningen

PLZ 89443 · Dillingen a.d.Donau, Bayern

17 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Schwenninger Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 17 °dH

Spülmaschine

Bei 17 °dH in Schwenningen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Schwenningen liegt mit 17 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Schwenningen
17
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Schwenningen liegt mit 17 °dH 2,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwenningen
17
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Tapfheim 16,8 °dH hart
Blindheim 17,8 °dH hart
Bissingen 17,6 °dH hart
Höchstädt a.d.Donau, St 17,8 °dH hart
Buttenwiesen 17,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schwenningen

Der Landkreis Dillingen a.d.Donau liegt am Übergang zwischen der flachen Donauniederung und der Schwäbischen Alb mit ihren verkarsteten Kalk- und Mergelschichten. Genau diese Geologie prägt das Trinkwasser in Schwenningen. Regen versickert in den kalkreichen Böden und löst unterwegs Calcium und Magnesium aus Jura-Kalk, Mergel und Dolomit. Über Bäche und Grundwasserströme aus dem Umfeld von Donau, Zusam und den kleineren Talzügen gelangt Wasser aus Schichten mit hohem Mineralgehalt in die Förderung. Darum erreicht Schwenningen mit 17 °dH einen klar harten Wert. Nördlich und östlich steigen die Härtegrade oft ähnlich an, wo die Albhochfläche mit ihren karbonatischen Gesteinen dominiert, während Orte näher an der Donau oder an stärker geschützten Talgründen teils etwas weichere Mischungen aus tieferen und flacheren Grundwasserleitern bekommen. Bayernweit fällt Schwenningen damit auf, weil viele Regionen im Alpenvorland oder in Moor- und Sandgebieten deutlich weicheres Wasser haben. Das Trinkwasser vor Ort stammt aus dem Netz des örtlichen Zweckverbandes beziehungsweise der kommunalen Versorgung des Schwenninger Raums, die ihr Wasser aus Grundwasserbrunnen und Quellfassungen im Landkreis bezieht. In dieser Gegend sind es keine großen Talsperren, sondern vor allem gefasste Brunnen in kiesigen und kalkigen Grundwasserzonen, gespeist aus dem niederschlagsreichen Einzugsgebiet zwischen Donautal und Albtrauf. Die Aufbereitung bleibt deshalb eng an die natürliche Rohwasserqualität gebunden. Schwenningen steht damit näher an der Wasserlandschaft des westlichen Donaurieds und der Albkante als an den weicheren Versorgungsräumen Oberbayerns. Der Härtewert spiegelt die Umgebung direkt wider: kalkreiche Untergründe, kurze Fließwege, mineralstoffreiches Grundwasser. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten im Landkreis zeigt sich vor allem in der geologischen Handschrift. Wo das Wasser durch mehr Schotter und sandigere Ablagerungen läuft, sinkt die Härte etwas ab; wo Kalk und Dolomit den Untergrund bestimmen, steigt sie. Schwenningen liegt klar auf der harten Seite dieser Landschaft. Das Trinkwasser erzählt hier nicht von einem fernen Fernwasserverband, sondern von der eigenen Region zwischen Donau, Alb und den kleinen Tälern des Landkreises Dillingen. Es ist ein Wasser, das den Stein der Gegend mitnimmt, Schicht für Schicht, bis es aus den Brunnen ins Ortsnetz kommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Schwenninger Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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