Wasserhärte in Schwissel

PLZ 23795 · Segeberg, Schleswig-Holstein

13,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband der Oberen Trave

Website

Praktische Tipps bei 13,3 °dH

Spülmaschine

Bei 13,3 °dH in Schwissel: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Schwissel liegt mit 13,3 °dH 0,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Schwissel
13,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Schwissel liegt mit 13,3 °dH 1,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwissel
13,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bebensee 13,1 °dH mittel
Traventhal 13,3 °dH mittel
Neversdorf 12,6 °dH mittel
Klein Gladebrügge 13,3 °dH mittel
Mözen 13,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schwissel

13,3 °dH prägt Schwissel, und dahinter steckt vor allem das eiszeitliche Untergrundmuster des Segeberger Umlands. Zwischen Moränenzügen, sandigen Ablagerungen und tonigen Schichten löst das versickernde Grundwasser unterwegs Kalk und Magnesium aus dem Geschiebe. Genau dieses Wasser gelangt aus dem nordöstlichen Kreis Segeberg in die Ortsnetze. Die Landschaft ist von der letzten Eiszeit geformt: Sande lassen Regen schnell eindringen, bindige Lagen bremsen den Abfluss, und in den tieferen Grundwasserleitern sammelt sich mineralreiches Wasser. Nennenswerte Flüsse direkt im Ort gibt es nicht; die prägenden Gewässer sind die kleinen Niederungen und Bäche des Umlands, die eher die Abflussbahnen markieren als selbst Trinkwasser liefern. Darum liegt Schwissel mit mittlerer Härte zwischen den weicheren, nährstoffärmeren Sandgebieten der Geest und den härteren Werten, wie sie in Gegenden mit stärker kalkführenden Schichten häufiger vorkommen. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz des Wasserbeschaffungsverbands, der im Kreis Segeberg mehrere Grundwasserbrunnen betreibt und das Wasser aus geschützten Fassungen fördert. Maßgeblich ist dabei das Grundwasser aus tieferen, eiszeitlich überprägten Sand- und Kiespaketen. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle, auch keine Fernleitung aus den Mittelgebirgen. Entscheidend sind die örtlichen Brunnenfelder und die Aufbereitung in den Anlagen des Verbands, von wo aus Schwissel versorgt wird. Das macht den Unterschied zur Küste und zu Teilen Westholsteins deutlich, wo Wasser oft weicher aus anderen Grundwasserleitern stammt, während im Segeberger Binnenland häufiger mittlere Härten auftreten. Schwissel liegt damit weder im ganz weichen Bereich vieler nordfriesischer und elbnaher Orte noch bei den sehr harten Werten mancher kalkreicher Regionen. Gegenüber den Nachbarorten im Segeberger Land bewegt sich der Ort im typischen Mittelfeld: nicht auffallend weich wie in manchen sandigen Wald- und Heidebereichen, aber auch nicht so hart wie dort, wo kalkhaltige Schichten näher an die Förderung heranreichen. Der Landkreis Segeberg ist wassergeologisch ein Übergangsraum, und Schwissel zeigt das deutlich. Das lokale Trinkwasser trägt die Handschrift von Grundwasser, das durch eiszeitliche Sande, Geschiebelehm und mineralische Ablagerungen gewandert ist, bevor es aus den regionalen Brunnen in die Haushalte gelangt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband der Oberen Trave

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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