Wasserhärte in Schwörstadt

PLZ 79739 · Lörrach, Baden-Württemberg

10,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Schwörstadt

Website

Praktische Tipps bei 10,3 °dH

Spülmaschine

Bei 10,3 °dH in Schwörstadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Schwörstadt liegt mit 10,3 °dH 5,6 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Schwörstadt
10,3
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Schwörstadt liegt mit 10,3 °dH 4,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwörstadt
10,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wehr 15 °dH hart
Bad Säckingen 19,6 °dH hart
Hasel 3,5 °dH weich
Rheinfelden (Baden) 20 °dH hart
Schopfheim 4,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Schwörstadt

Der Landkreis Lörrach liegt am Südrand des Oberrheingrabens, dort, wo der Rhein auf engstem Raum zwischen Schwarzwald, Dinkelberg und Hochrheinlandschaft verläuft. Diese Geologie prägt das Trinkwasser bis heute: harte Kalk- und Mergelgesteine aus dem Muschelkalk und den Randlagen des Markgräfler Hügellands liefern viele Mineralien, während der Rhein und seine Nebengewässer seit Jahrtausenden Kies, Sand und Schotter in die Niederungen getragen haben. In der Region wechseln deshalb wasserreiche Schotterkörper mit kalkhaltigen Festgesteinen. Genau dieser Untergrund sorgt im Landkreis immer wieder für mittlere bis eher höhere Härtewerte, und Schwörstadt liegt mitten in diesem Übergang zwischen Rheinauen und den bewaldeten Hängen des Dinkelbergs. Schwörstadt selbst bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der Gemeinde und der regionalen Hochrheinversorgung, die die örtlichen Fassungen und Speicher in die Versorgung einbindet. Ausschlaggebend für die 10,3 °dH sind vor allem die mineralischen Einträge aus den lokalen Grundwasservorkommen im Rheintal und aus dem kalkgeprägten Umland. Das Wasser sammelt sich in durchlässigen Kies- und Schotterschichten, nimmt auf seinem Weg durch die Gesteinsräume Calcium und Magnesium auf und bleibt dadurch im mittleren Härtebereich. Im Gegensatz zu Orten, die stärker von weichen Schwarzwaldquellen leben, fällt Schwörstadt damit deutlich mineralischer aus. Gegenüber reinen Hochlagen im Landkreis ist das Wasser hier spürbar härter, aber im Vergleich zu manchen Orten im Oberrheingraben noch moderat. Die Lage am Hochrhein zwischen Bad Säckingen und Rheinfelden macht den Unterschied: Rheinwasser, Grundwasser und kalkhaltige Hangbereiche greifen hier unmittelbar ineinander. Der Ort steht damit für eine typische, aber nicht beliebige Hochrhein-Situation. Während in den westlichen Teilen des Landkreises und in den Zuflüssen aus dem Schwarzwald oft weichere Wässer ankommen, bringt Schwörstadt die geologische Handschrift des Rheintals und des Dinkelbergs ins Glas. Der Härtewert von 10,3 °dH passt zu diesem Bild: nicht weich wie viele Quellorte im Südschwarzwald, nicht so hart wie stark karbonatgeprägte Randlagen, sondern ein klar regionaler Mittelwert. Wer die Karte des Landkreises liest, erkennt den Zusammenhang sofort: Je näher der Ort an den kalkreichen Hängen und den grundwasserführenden Schotterkörpern des Rheins liegt, desto stärker prägt Mineralität das Trinkwasser. Schwörstadt liegt genau in diesem Feld und unterscheidet sich damit sichtbar von den höher gelegenen Nachbarorten im Schwarzwaldvorland.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Schwörstadt

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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