Wasserhärte in Selchenbach

PLZ 66871 · Kusel, Rheinland-Pfalz

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Oberes Glantal

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Selchenbach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Selchenbach liegt mit 8,2 °dH 5,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Selchenbach
8,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Selchenbach liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Selchenbach
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Herchweiler 9,5 °dH mittel
Langenbach 11,5 °dH mittel
Krottelbach 10,4 °dH mittel
Albessen 9,5 °dH mittel
Herschweiler-Pettersheim 9,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Selchenbach

Zwischen den sanften Rücken des Westrichs und den schmalen Bachtälern des Landkreises Kusel sammelt Selchenbach sein Trinkwasser aus einem Umfeld, das deutlich weniger Kalk freisetzt als viele Regionen im Südwesten. Die Landschaft rund um den Ort ist von Buntsandstein, Ton- und Mergelschichten geprägt, dazu kommen kleinräumige Schotter- und Hangablagerungen. Solche Gesteine geben dem versickernden Regen nur wenig Calcium und Magnesium mit auf den Weg. Darum bleibt das Grundwasser weich und landet bei Selchenbach bei 8,2 °dH. Die nahen Bäche und Kerbtäler leiten Niederschläge rasch ab, statt sie über kalkreiche Schichten anzureichern. Genau diese geologische Mischung macht den Unterschied zu vielen Orten entlang des Nahe- und Glanraums, wo teils härteres Wasser aus kalkreicheren Bereichen ankommt. Selchenbach liegt damit eher auf der weichen Seite der Trinkwasserkarte von Rheinland-Pfalz, das im Mittel häufig deutlich höhere Härten aufweist. Das Trinkwasser selbst stammt aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Oberes Glantal, die die Gemeinde aus regionalen Gewinnungsanlagen versorgen. Eingespeist werden vor allem Quellwasser und Grundwasser aus dem lokalen Einzugsgebiet des Oberen Glantals und seiner Seitentäler; je nach Betriebsführung kommen auch benachbarte Brunnenanlagen und gespeicherte Mengen aus dem Verbundsystem hinzu. Die Versorgung ist damit klar auf nahe Ressourcen ausgerichtet, nicht auf große Fernleitungen oder Talsperren. Das passt zur Lage im Kuseler Berg- und Hügelland: kurze Wege vom Untergrund bis zum Hahn, wenig mineralische Aufhärtung, dafür ein Wasser, das aus den örtlichen Schichten stammt und im Charakter ruhig und weich bleibt. Im Vergleich zu Nachbarorten wirkt Selchenbach deshalb oft noch etwas milder. Orte mit stärker kalkführenden Schichten oder mit Mischwasser aus anderen Gewinnungsräumen erreichen schneller höhere Härtegrade, während Selchenbach im weichen Bereich bleibt. Gegenüber vielen Teilen von Rheinland-Pfalz, etwa in kalkreicheren Randzonen von Pfalz, Rheinhessen oder in Teilen des Moselraums, zeigt sich hier ein spürbar sanfteres Profil. Das Trinkwasser trägt damit unverkennbar die Handschrift der Umgebung: kleine Täler, wenig Kalk, kurze Wege aus dem Untergrund und eine Versorgung aus regionalen Quellen und Brunnen des Oberen Glantals.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Oberes Glantal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber