Wasserhärte in Senden

PLZ 48308 · Coesfeld, Nordrhein-Westfalen

16,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

GELSENWASSER AG

Website

Praktische Tipps bei 16,4 °dH

Spülmaschine

Bei 16,4 °dH in Senden: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Senden liegt mit 16,4 °dH 2 °dH über dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Senden
16,4
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Senden liegt mit 16,4 °dH 1,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Senden
16,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lüdinghausen 12,3 °dH mittel
Nottuln 16,7 °dH hart
Ascheberg 12,3 °dH mittel
Havixbeck 17,6 °dH hart
Nordkirchen 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Senden

Das Trinkwasser in Senden kommt aus dem Netz der Gelsenwasser AG. Die Versorgung im Münsterland stützt sich auf Grundwasser aus den Wassergewinnungsgebieten Haltern am See und Hullern, also aus den großen Brunnenfeldern am Rand der Borkenberge und des Naturraums Hohe Mark. Von dort wird das Wasser über das regionale Leitungsnetz nach Senden, Bösensell, Ottmarsbocholt und in die Ortsteile rund um die Stever gebracht. Die Nähe zur Stever, zu ihren Niederungen und zu den sandigen Ablagerungen des westfälischen Tieflands prägt die Herkunft des Wassers vor Ort stärker als ein einzelner Quellort. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; entscheidend sind tiefe Förderbrunnen in den mächtigen Sanden und Kiesen des Münsterländer Beckens, die nach der Aufbereitung ins Ortsnetz eingespeist werden. Der Härtewert von 16,4 °dH passt zu dieser Geologie. Senden liegt auf Böden, die von eiszeitlichen Sanden, Kiesen und wechselnden Tonlagen geprägt sind. Solche Schichten lassen Regenwasser zwar gut versickern, geben aber auf dem Weg in die tieferen Grundwasserleiter Kalk und Magnesium ab. Genau daraus entsteht das harte Wasser. Im weiteren Umland des Kreises Coesfeld findet sich derselbe geologische Rahmen: viel Löss, Sand und Grundmoräne, dazu die Niederungen von Stever und Lippe, die den Wasserhaushalt bestimmen. Die Mischung aus kalkhaltigen Ablagerungen und lange im Untergrund verweilendem Grundwasser sorgt hier für einen höheren Härtegrad als in Gegenden mit reinem Quellwasser aus dem Sauerland oder der Eifel. Senden steht damit auf der harten Seite des Münsterlands, auch wenn einzelne Orte in der Region je nach Fördergebiet etwas weichere oder noch mineralreichere Werte zeigen. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist deutlich. Richtung Münster und Nottuln liegen ebenfalls harte Münsterländer Wässer vor, doch die Werte schwanken je nach Brunnenstandort und Mischung im Netz. In Teilen des westlichen Nordrhein-Westfalen, etwa im Ruhrgebiet oder am Niederrhein, kommen vielerorts andere Fördergebiete zum Einsatz, teils mit aufbereiteterem oder weniger mineralischem Wasser. Senden bleibt dagegen klar vom Grundwasser der Halterner Förderanlagen geprägt. Der Ort bekommt kein Wasser aus fernen Talsperren, sondern aus dem regionalen Untergrund des Münsterlandes. Genau diese Nähe zu den eigenen Brunnenfeldern, den sandigen Böden und den stevernahen Niederungen macht den Charakter des Sendener Trinkwassers so eindeutig.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: GELSENWASSER AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber