Wasserhärte in Sippersfeld

PLZ 67729 · Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz

13,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 13,3 °dH

Spülmaschine

Bei 13,3 °dH in Sippersfeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Sippersfeld liegt mit 13,3 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Sippersfeld
13,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Sippersfeld liegt mit 13,3 °dH 1,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sippersfeld
13,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Börrstadt 16,1 °dH hart
Gonbach 12,9 °dH mittel
Breunigweiler 14,7 °dH hart
Münchweiler an der Alsenz 12,9 °dH mittel
Neuhemsbach 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Sippersfeld

Unter Sippersfeld liegt kein Kalkzug, sondern ein Mosaik aus buntsandsteinzeitlichen Sanden und Sandsteinen, darüber löss- und lehmhaltige Deckschichten aus jüngerer Zeit. Diese Schichten stammen aus dem Pfälzerwald und dem Nordpfälzer Bergland, wo Wind, Verwitterung und Abspülung über lange Zeit Material in die Mulden und Täler verfrachtet haben. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch Sandstein und lehmige Zwischenlagen nur mäßig viele Mineralien auf. Genau daraus ergibt sich der Härtewert von 13,3 °dH. Er liegt im Mittelfeld, weil das Wasser weder aus hartem Muschelkalk stammt noch aus fast mineralfreiem Quellgebirge. Die Umgebung mit ihren Waldhängen, kleineren Bächen und dem Einzugsraum Richtung Eiswoog und Appelbachtal prägt die Zusammensetzung ebenso wie die örtlichen Böden, die Wasser eher filtern als stark anreichern. Das Trinkwasser für Sippersfeld kommt aus dem Netz des Zweckverbands der Wasserversorgung für den Donnersbergkreis. Dort wird es aus Brunnen und Quellen im regionalen Verbund gewonnen und über Aufbereitung und Leitungsnetz in die Ortsteile verteilt. Der Verband nutzt vor allem Grundwasser aus den wasserführenden Sandstein- und Schotterhorizonten der Region; je nach Betriebszustand fließt es aus mehreren Fassungen zusammen. Sippersfeld hängt damit nicht an einer großen Talsperre, sondern an einer dezentralen Versorgung aus dem Donnersbergraum. Das macht den Ort wasserwirtschaftlich eng mit dem Umland von Kirchheimbolanden, Winnweiler und dem Lautertal verbunden, auch wenn die Leitungswege und die genutzten Brunnengebiete von Gemeinde zu Gemeinde wechseln können. Gegenüber Nachbarorten zeigt Sippersfeld damit ein eher ausgewogenes Profil. Orte mit stärker kalkgeprägten Böden im weiteren rheinhessischen Umfeld erreichen oft deutlich höhere Härten, während Wasser aus reinem Sandstein im Pfälzerwald teils weicher ausfällt. Sippersfeld liegt dazwischen. Der Wert von 13,3 °dH passt zu einem Ort am Rand des Nordpfälzer Berglandes, wo Sandstein, lehmige Deckschichten und Quellhorizonte zusammenwirken. Im Donnersbergkreis ist das typisch für Gemeinden, die nicht von Kalkstein, sondern von den alten Schichten des Buntsandsteins geprägt sind. Im Vergleich zu vielen übrigen Teilen von Rheinland-Pfalz bleibt das Wasser hier spürbar mineralischer als in reinen Mittelgebirgslagen, aber weniger hart als in kalkreichen Becken und Tallandschaften weiter südlich und östlich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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