Wasserhärte in St. Wendel

PLZ 66606 · St. Wendel, Saarland

6,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke St. Wendel GmbH

Website

Praktische Tipps bei 6,6 °dH

Spülmaschine

Bei 6,6 °dH in St. Wendel reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Saarland

St. Wendel liegt mit 6,6 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (8,4 °dH).

St. Wendel
6,6
Saarland
8,4

Vergleich mit Deutschland

St. Wendel liegt mit 6,6 °dH 8,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

St. Wendel
6,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Namborn 7,7 °dH weich
Ottweiler 7,7 °dH weich
Oberthal 6,6 °dH weich
Breitenbach 11,5 °dH mittel
Marpingen 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in St. Wendel

St. Wendel liegt mit 6,6 °dH deutlich unter vielen saarländischen Orten, die oft härteres Wasser aus kalkreicheren Schichten bekommen. Der Unterschied zeigt sich schon im Nordosten des Landes: Dort prägen im Landkreis St. Wendel eher Sandsteine, Buntsandstein und verwitterte Hunsrück-Schiefer die Untergründe als mächtige Kalkbänke. Solche Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium ans Wasser ab. Auch die Täler von Blies und Oster und die kleineren Quellbäche aus dem nördlichen Saarland tragen zu einem eher niedrigen Mineralgehalt bei. Darum bleibt das Wasser in St. Wendel weich, während es in manchen Nachbarorten Richtung Saarbrücken oder im Saarpfalz-Kreis spürbar härter ausfällt. Die Lage zwischen den Höhen des nördlichen Saarlands und den wasserarmen Sandsteinflächen wirkt dabei wie ein natürlicher Filter: wenig Kalk, wenig Härte, klare Herkunft. Das Trinkwasser für St. Wendel stammt aus der regionalen Gewinnung des Wasserwerks WND, das von den Stadtwerken St. Wendel und den angeschlossenen Verbundstrukturen im Landkreis versorgt wird. Eingespeist werden vor allem Wasser aus Brunnen und Quellfassungen im Einzugsgebiet der St.-Wendeler und nördlichen Saarland-Höhen, ergänzt durch Zuleitungen aus benachbarten Verbundanlagen, wenn Lastspitzen abgefangen werden müssen. Entscheidend sind die tiefen, geschützten Grundwasserleiter im Buntsandstein und die Quellbereiche in den Talzügen rund um Namborn, Oberthal und die Kernstadt. Dort wird Wasser gefasst, aufbereitet und ins Netz gegeben. Das Ergebnis ist ein Versorgungssystem, das auf lokale Ressourcen setzt und nicht auf große Fernwasserumleitungen aus dem Kalkgürtel des Landes. Genau darin unterscheidet sich St. Wendel von vielen Orten im Saarland. Im Saarbrücker Becken, in Teilen des Saarpfalz-Kreises und entlang stärker kalkgeprägter Zonen steigt die Härte oft schneller an, weil dort andere Gesteine dominieren. St. Wendel bleibt weicher, weil hier der Untergrund sandsteinreich und das Grundwasser vergleichsweise kurz mit Kalk in Berührung kommt. Auch der Landkreis selbst zeigt diesen Kontrast: In den höher gelegenen, bewaldeten Bereichen um Theley, Bliesen und Freisen entstehen oft andere Wasserprofile als in den stärker sedimentgeprägten Randlagen des Landes. St. Wendel steht damit für ein saarländisches Trinkwasser mit ruhiger, weicher Handschrift aus dem nördlichen Tafelland, geprägt von Buntsandstein, Quellzügen und lokaler Gewinnung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke St. Wendel GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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