Wasserhärte in Steinberg am See

PLZ 92449 · Schwandorf, Bayern

7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Gemeinde Steinberg am See

Website

Praktische Tipps bei 7 °dH

Spülmaschine

Bei 7 °dH in Steinberg am See reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Steinberg am See liegt mit 7 °dH 10,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Steinberg am See
7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Steinberg am See liegt mit 7 °dH 7,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steinberg am See
7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wackersdorf 14,3 °dH mittel
Schwandorf, GKSt 14,3 °dH mittel
Teublitz, St 16,1 °dH hart
Bodenwöhr 14,2 °dH mittel
Maxhütte-Haidhof, St 16,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Steinberg am See

Steinberg am See liegt deutlich weicher als viele Orte im Landkreis Schwandorf und auch meist unter dem bayerischen Durchschnitt. Der Wert von 7 °dH passt zu einem Versorgungsgebiet, das nicht von stark kalkhaltigem Jura- oder Dolomitgestein geprägt ist, sondern von den eiszeitlich geformten Ablagerungen der Oberpfälzer Senke. In der Umgebung wechseln Sand, Kies und lehmige Deckschichten, dazu kommen die Restlöcher des ehemaligen Braunkohlenabbaus und der Steinberger See als markantes Landschaftszeichen. Solche Schichten geben dem Wasser weniger Calcium und Magnesium mit als ein Gebiet auf Kalk und Mergel. Deshalb bleibt das Trinkwasser hier weich und wirkt im Vergleich zu Orten auf den Höhenzügen Richtung Schwandorfer Becken oder in Teilen des Oberpfälzer Jura spürbar mineralärmer. Auch die Flusslandschaft der Naab und ihrer Nebenläufe prägt die regionale Wasserchemie eher indirekt, weil sie das Lockermaterial und die Grundwasserleiter bestimmt, aus denen gefördert wird. Das Wasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Steinberger Gruppe. Gefördert wird es aus örtlichen Grundwasserbrunnen im Gemeindegebiet und den benachbarten Niederungen, wo die Lockersedimente mächtige, gut durchlässige Grundwasserleiter bilden. Diese Brunnen erschließen kein hartes Karstwasser, sondern Schichten, die sich in den Senken südlich und westlich des Steinberger Sees aufbauen. Ergänzt wird die Versorgung über das regionale Verbundnetz des Zweckverbands, damit die Versorgung auch bei Spitzenbedarf stabil bleibt. Gerade dieser Aufbau mit lokalen Brunnen und einer regionalen Einbindung erklärt, warum Steinberg am See nicht den gleichen Härtebereich erreicht wie viele Orte auf kalkreicheren Gesteinen im Landkreis oder weiter Richtung Bayerischer Wald. Die Gemeinde steht damit zwischen Seenlandschaft, Bergbaufolgelandschaft und Auenraum, und genau daraus ergibt sich der weiche Charakter des Trinkwassers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Steinberg am See

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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