Wasserhärte in Visbek

PLZ 49429 · Vechta, Niedersachsen

9,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Website

Praktische Tipps bei 9,3 °dH

Spülmaschine

Bei 9,3 °dH in Visbek: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Visbek liegt mit 9,3 °dH 3,7 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Visbek
9,3
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Visbek liegt mit 9,3 °dH 5,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Visbek
9,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wildeshausen 8,5 °dH mittel
Goldenstedt 10,9 °dH mittel
Emstek 7,9 °dH weich
Colnrade 8,9 °dH mittel
Vechta 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Visbek

Zwischen den sanften Wellen der Vechtaer Geest und den flachen Niederungen der Hase liegt Visbek auf einem Untergrund, der Regenwasser nur langsam weitergibt. Sandige Deckschichten, darunter lehmige und tonige Lagen aus eiszeitlichen Ablagerungen, filtern das Sickerwasser und prägen den Mineralgehalt des Grundwassers. Genau daraus ergibt sich der Härtewert von 9,3 °dH: nicht weich wie in stark sandigen Nordseegebieten, aber auch nicht hart wie in Regionen mit kalkreichem Muschelkalk. Die Umgebung von Aue, Hase und den kleinen Bachläufen, die in Richtung des Hunte-Hase-Systems entwässern, sorgt für eine stete Neubildung des Grundwassers, während der Untergrund genug Calcium und Magnesium abgibt, um das Wasser in den mittleren Bereich zu bringen. Visbek liegt damit in einem Übergang zwischen den sehr weichen Wassern der Moor- und Geestflächen und den deutlich härteren Wässern aus kalkreicheren Landstrichen Niedersachsens. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands, der die Gemeinde über eigene Gewinnungsanlagen und Verbundleitungen versorgt. Gefördert wird in der Region aus tiefen Brunnen in grundwasserführenden Sand- und Kieshorizonten, aufbereitet und über das Verbandsnetz nach Visbek geleitet. Diese Brunnen liegen nicht an einem einzelnen Ort im Ortskern, sondern in den Rohwassergewinnungsgebieten des Verbands, von wo aus das Wasser nach strengen Qualitätsvorgaben verteilt wird. Der Landkreis Vechta profitiert dabei von einem vergleichsweise belastbaren Grundwasservorkommen, das weniger durch harte Kalkschichten als durch norddeutsche Sedimente geprägt ist. Der Unterschied zu den Nachbarorten fällt im Süden des Oldenburger Münsterlands sofort auf. Richtung Vechta, Goldenstedt oder Dinklage bleibt das Wasser meist ebenfalls im mittleren Bereich, doch schon kleine Änderungen im Untergrund verschieben die Härte spürbar. In tieferen, stärker landwirtschaftlich genutzten Niederungen kann das Wasser etwas mineralischer wirken, auf höher gelegenen Geestflächen oft etwas weicher. Gegenüber vielen Orten in Niedersachsen mit sehr weichem Wasser aus den Sand- und Moorlandschaften oder mit härterem Wasser aus dem Weserbergland steht Visbek damit genau dazwischen. Der Ort bekommt ein regional geprägtes Trinkwasser, das nicht aus Talsperren kommt, sondern aus dem Boden unter den Feldern, Wiesen und Entwässerungsgräben dieser leicht welligen Landschaft.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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