Wasserhärte in Wallmerod

PLZ 56414 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Wallmerod

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Wallmerod reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Wallmerod liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Wallmerod
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Wallmerod liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wallmerod
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Berod bei Wallmerod 9,6 °dH mittel
Bilkheim 10,7 °dH mittel
Molsberg 7,6 °dH weich
Zehnhausen bei Wallmerod 9,6 °dH mittel
Herschbach (Oberwesterwald) 9,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wallmerod

Unter Wallmerod liegt der Westerwälder Basalt- und Tuffuntergrund, durchsetzt von Ton-, Schluff- und Sandsteinen des Rotliegenden sowie jüngeren Lösslehmen aus den kältezeitlichen Umlagerungen. Diese Schichten sind kein Kalkspeicher, sondern stammen aus vulkanischer Aktivität und aus der Verwitterung des alten Rheinischen Schiefergebirges; Kalkmassen spielen hier kaum eine Rolle. Darum bleibt das Trinkwasser mit 7,6 °dH weich. Auf dem Weg durch die nährstoffarmen, eher sauren Böden lösen die Niederschläge nur wenig Calcium und Magnesium aus dem Gestein. Auch die Bäche der Umgebung, die Richtung Elbbach und in das Einzugsgebiet der Lahn entwässern, bringen keinen ausgeprägten Härteeintrag mit. Das Wasser behält seinen leichten Charakter, statt auf kalkigen Schichten anzureichern, wie es in anderen Landesteilen rasch geschieht. Versorgt wird Wallmerod vom Zweckverband Wasserversorgung Westerwald, der sein Trinkwasser aus tieferen Brunnen und Quellfassungen im Westerwald bezieht. Der Verband speist das Netz aus Grundwasser, das in den klüftigen Basalt- und Sandsteinschichten gesammelt wird und nach der Förderung nur schonend aufbereitet werden muss. Anders als in vielen Orten entlang von Rhein und Mosel, wo Kalk- und Muschelkalkgesteine oft deutlich härteres Wasser liefern, liegt Wallmerod klar im weichen Bereich. Auch gegenüber Nachbarorten im Westerwaldkreis fällt der Ort damit auf: Wo einzelne Gemeinden stärkere Härteschwankungen je nach Brunnenstandort zeigen, bleibt Wallmerod stabil unter der mittleren Schwelle. Die geologische Lage zwischen den Höhen des Westerwaldes und den Tälern der Zuflüsse macht diesen Unterschied greifbar. Der Untergrund gibt wenig Mineralien frei, und genau das prägt den Trinkwassercharakter des Ortes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Wallmerod

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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