Wasserhärte in Warmsroth

PLZ 55442 · Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

18,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Langenlonsheim-Stromberg

Website

Praktische Tipps bei 18,5 °dH

Spülmaschine

Bei 18,5 °dH in Warmsroth: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Warmsroth liegt mit 18,5 °dH 5,2 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Warmsroth
18,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Warmsroth liegt mit 18,5 °dH 3,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Warmsroth
18,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stromberg 16,6 °dH hart
Roth 16,6 °dH hart
Waldalgesheim 18,7 °dH hart
Schweppenhausen 12 °dH mittel
Daxweiler 16,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Warmsroth

Unter Warmsroth liegt kein junges Lockergestein, sondern der harte Rahmen des Hunsrücks. Die Höhen bei Bad Kreuznach gehören zum Rheinischen Schiefergebirge; unter dem Ort stehen vor allem devonische Schiefer, Grauwacken und quarzreiche Sandsteine an, dazu verwitterte Lehme auf dem Plateau. Diese Gesteine speichern wenig Wasser, geben aber beim langsamen Durchsickern Mineralien ab. Genau deshalb ist das Trinkwasser hier deutlich härter als in vielen Mittelgebirgslagen: Es nimmt auf dem Weg durch Boden und Klüfte mehr Calcium und Magnesium auf, als es in reinen Schiefergebieten ohne Kalkbeimengung sonst tun würde. Die nahe Nahe und ihre Zuflüsse prägen das Tal, doch Warmsroth selbst liegt auf der trockeneren, höher gelegenen Seite des Landschaftsraums. Das Wasser stammt nicht aus einem Ortsbrunnen, sondern aus dem Verbund der Stadtwerke beziehungsweise der Verbandsgemeindewerke im Raum Bad Kreuznach, die ihr Trinkwasser über regionale Grundwasserfassungen und Quellgebiete im Naheland beziehen und aufbereiten. In diesem Versorgungsnetz landet also Wasser, das bereits den Weg durch die Schichten des Hügellands hinter sich hat. Mit 18,5 °dH liegt Warmsroth klar im harten Bereich und fällt damit in der Region auf. Orte näher an der Nahe oder an stärker grundwassergeprägten Talauen bekommen oft ein weicheres Mischwasser, weil dort mehr junge Sande, Kiese und durchlässige Talfüllungen mitwirken. Auf den Hochflächen um Warmsroth ist der Einfluss von Schiefer und Mergel in den Böden stärker, und das Wasser bleibt auf seinem Weg länger im Gesteinskörper. Das macht den Unterschied zu Nachbarorten im Kreis Bad Kreuznach aus, die teils stärker von Talwasser, teils von anderen Mischungen aus Quell- und Grundwasser leben. Rheinland-Pfalz insgesamt zeigt ein sehr unruhiges Bild: an Mosel, Rhein und in Teilen der Eifel sind viele Netze deutlich weicher, während die Höhen von Hunsrück und Naheland öfter härtere Werte melden. Warmsroth steht damit für das wassergeologische Profil des Nordpfälzer und Hunsrücker Randes: wenig Kalk im Untergrund, aber genug Mineralkontakt auf dem langen Weg bis zum Hahn im Haushalt, um die Härte auf diesem Niveau zu halten.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Langenlonsheim-Stromberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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