Wasserhärte in Weiler bei Bingen

PLZ 55413 · Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz

18,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

Anzeige

Wasserversorger

Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 18,5 °dH

Spülmaschine

Bei 18,5 °dH in Weiler bei Bingen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Weiler bei Bingen liegt mit 18,5 °dH 6,2 °dH über dem Durchschnitt (12,3 °dH).

Weiler bei Bingen
18,5
Rheinland-Pfalz
12,3

Vergleich mit Deutschland

Weiler bei Bingen liegt mit 18,5 °dH 3,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weiler bei Bingen
18,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bingen am Rhein 22,6 °dH hart
Waldalgesheim 18,7 °dH hart
Münster-Sarmsheim 18,4 °dH hart
Rümmelsheim 18,3 °dH hart
Dorsheim 18,1 °dH hart
Anzeige

Wissenswertes über das Wasser in Weiler bei Bingen

Kalk kann sich in Weiler bei Bingen in Haushaltsgeräten und an Armaturen bemerkbar machen: Das Wasser ist mit rund 18,5 °dH dem Härtebereich hart zuzuordnen. Für Haushalte bedeutet das eine deutlich kalkhaltige Wasserqualität. Beim Erhitzen können sich mineralische Beläge bilden, besonders an Stellen, an denen Wasser regelmäßig verdunstet. Im regionalen Vergleich liegt Weiler damit nahe am Wert für Mainz-Bingen von 19 °dH und deutlich über dem Landeswert von Rheinland-Pfalz mit 12,3 °dH. Die Härte ist deshalb kein außergewöhnlicher Einzelwert, sondern passt zum Umfeld von Bingen und dem nördlichen Rheinhessen. Weiler bei Bingen befindet sich am Übergang von Rheintal, Nahetal und Rheinhessischem Hügelland. Die Landschaft besteht aus Flussablagerungen, lössbedeckten Flächen und kalkhaltigen Sedimenten. Löss ist feinkörniges Material, das während der Eiszeiten vom Wind abgelagert wurde. Es kann von Natur aus größere Mengen an Calcium und Magnesium enthalten. Auch die Sedimente in den Talräumen führen Wasser durch unterschiedlich zusammengesetzte Schichten. Auf seinem Weg in den Untergrund nimmt das Wasser Mineralstoffe aus Boden und Gestein auf. Besonders Calcium und Magnesium erhöhen dabei die natürliche Wasserhärte. Die vergleichsweise lange Verweilzeit des Wassers in den durchlässigen Schichten unterstützt diesen Vorgang. Im Übergangsraum zwischen den Flusstälern und den Hügellandschaften treffen daher günstige Bedingungen für härteres Grundwasser zusammen. Zuständig für die Versorgung ist die Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH. In der Region wird Trinkwasser typischerweise aus Grundwasser gewonnen, das über Brunnen aus geeigneten unterirdischen Schichten gefördert und anschließend in das Versorgungsnetz eingespeist wird. Die örtliche Härte hängt damit eng mit den geologischen Bedingungen des rheinhessischen und Nahe-nahen Untergrunds zusammen.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber