Wasserhärte in Wiesloch

PLZ 69168 · Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

22 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Wiesloch

Website

Praktische Tipps bei 22 °dH

Spülmaschine

Bei 22 °dH in Wiesloch: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Wiesloch liegt mit 22 °dH 6,1 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Wiesloch
22
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Wiesloch liegt mit 22 °dH 7,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wiesloch
22
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nußloch 35 °dH hart
Dielheim 20,6 °dH hart
Rauenberg 22 °dH hart
Walldorf 18,9 °dH hart
Mühlhausen 18,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wiesloch

Die Stadtwerke Wiesloch holen das Trinkwasser aus eigenen Grundwasserbrunnen im Leimbach- und Rheintalraum sowie aus dem Verbund der Stadtwerke Walldorf, die ihr Wasser ebenfalls aus tieferen Brunnenfeldern in der Oberrheinebene beziehen. Dieses Wasser stammt aus kiesigen, sandigen Schichten unter den Flächen zwischen Wiesloch, Walldorf und der Rheinebene, wo der Untergrund viel Kalkmaterial aus dem Muschelkalk und aus Lössablagerungen enthält. Genau dort liegt der Grund für die Härte von 22 °dH: Das Regenwasser sickert durch kalkreiche Böden, nimmt Calcium und Magnesium auf und erreicht die Brunnen mit einem deutlich mineralischen Profil. Die Lage am Rand des Kraichgaus und nahe der offenen Rheinebene verstärkt diesen Effekt, weil hier weder weiche Schwarzwaldquellen noch große Talsperren das Wasser verdünnen. Wiesloch unterscheidet sich damit klar von Orten im Schwarzwald oder im nördlichen Odenwald, wo Quellwasser oft viel weicher aus den Leitungen kommt. Auch im direkten Umfeld gibt es Unterschiede: In Sandhausen, St. Leon-Rot oder Malsch prägen ebenfalls Grundwasser und tiefe Brunnen die Versorgung, doch die örtlichen Schichten und Mischungen fallen je nach Brunnenfeld anders aus. Wiesloch bleibt mit seinem harten Wasser besonders deutlich auf der mineralreichen Seite, weil die Brunnen im Einflussbereich der warmen, kalkführenden Sedimente der Oberrheinebene liegen. Wer aus der Region kommt, erkennt den Stil sofort: kein Talsperrenwasser aus den Mittelgebirgen, sondern ein kräftig geprägtes Wasser aus dem Untergrund des Rhein-Neckar-Raums. Genau diese Herkunft macht den Unterschied zwischen Wiesloch und vielen anderen Orten in Baden-Württemberg sichtbar.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Wiesloch

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber