Wasserhärte in Wilhelmsfeld

PLZ 69259 · Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

16 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Zweckverband Gruppenwasserversorgung Eichelberg

Website

Praktische Tipps bei 16 °dH

Spülmaschine

Bei 16 °dH in Wilhelmsfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Wilhelmsfeld liegt mit 16 °dH genau im Durchschnitt (15,9 °dH).

Wilhelmsfeld
16
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Wilhelmsfeld liegt mit 16 °dH 1,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wilhelmsfeld
16
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Heiligkreuzsteinach 13,9 °dH mittel
Heddesbach 11,9 °dH mittel
Dossenheim 19 °dH hart
Schönau 18,9 °dH hart
Schriesheim 22 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wilhelmsfeld

Wilhelmsfeld liegt mit 16 °dH spürbar härter als viele Orte im nördlichen Baden-Württemberg, wo die Werte oft im mittleren Bereich liegen. Der Grund sitzt im Untergrund des Odenwaldrands: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch kristallines Gestein, verwitterte Schichten und klüftige Zonen weniger weiches Regenwasser auf, sondern löst Mineralien aus dem Gestein. Im Umfeld von Wilhelmsfeld prägen Sandsteine, Schutt aus den Hängen und der Wechsel zwischen Waldhöhen und tief eingeschnittenen Tälern die Zusammensetzung. Das Wasser stammt damit nicht aus einem großen Fluss, sondern aus kleinräumigen Quellen und Grundwasservorkommen, die auf dem Weg durch den Buntsandstein und die anstehenden Gesteine genug Calcium und Magnesium aufnehmen, um den Wert in den harten Bereich zu treiben. Der Vergleich mit dem Neckartal und den tiefer gelegenen Orten des Rhein-Neckar-Kreises fällt deshalb deutlich aus: Dort mischen sich teils andere Grundwasserleiter und mehr Flussnähe hinein, während Wilhelmsfeld durch seine Höhenlage und den Odenwaldboden eine mineralreichere Note behält. Versorgt wird Wilhelmsfeld über den örtlichen Wasserverbund im Rhein-Neckar-Kreis, der das Trinkwasser aus regionalen Gewinnungsanlagen und dem Netz der Stadtwerke Heidelberg bezieht. Maßgeblich sind Quellen und Grundwasserbrunnen aus dem Odenwald und dem Heidelberger Versorgungsraum, nicht eine Talsperre als Hauptquelle. Die Mischung wird so aufbereitet und ins Hochgebiet gepumpt, dass auch die höher gelegenen Wohnlagen zuverlässig erreicht werden. Genau hier liegt der Unterschied zu Nachbarorten wie Schriesheim, Heidelberg oder den Talorten Richtung Neckar: Dort ist die Versorgung stärker von großen Verbundnetzen und zum Teil anderen Wasserherkünften geprägt, während Wilhelmsfeld auf eine Höhenversorgung angewiesen ist, die das lokale geologische Profil deutlich sichtbar im Wasser belässt. Baden-Württemberg insgesamt ist beim Trinkwasser sehr uneinheitlich, von weicheren Schwarzwaldwerten bis zu deutlich härteren Regionen am Ostrand des Landes. Wilhelmsfeld steht mit seinen 16 °dH klar auf der härteren Seite und trägt damit die Handschrift des Odenwalds, nicht die eines großen Flusses oder einer weichen Fernwasserquelle.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Gruppenwasserversorgung Eichelberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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