Wasserhärte in Bad Bertrich

PLZ 56864 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

9,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Ulmen

Website

Praktische Tipps bei 9,8 °dH

Spülmaschine

Bei 9,8 °dH in Bad Bertrich: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Bad Bertrich liegt mit 9,8 °dH 3,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Bad Bertrich
9,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Bad Bertrich liegt mit 9,8 °dH 4,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bad Bertrich
9,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hontheim 10,6 °dH mittel
Beuren 11 °dH mittel
Kliding 8,4 °dH mittel
Bengel 12,6 °dH mittel
Niederscheidweiler 10,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bad Bertrich

Bad Bertrich liegt geologisch auf einem Stück Eifel, das von altem Vulkanismus geprägt ist. Unter dem Ort stehen vor allem devonische Schiefer, Sandsteine und Grauwacken, darüber liegen junge Verwitterungsböden, die Regenwasser nur mäßig lange festhalten. Nördlich und westlich formen die Hänge des Üß- und Ueßbachtals den Untergrund weiter, denn dort wird Wasser aus den Gesteinsklüften gelöst und nimmt auf dem Weg durch die Böden Calcium und Magnesium auf. Der Härtewert von 9,8 °dH passt zu diesem Mittelweg aus wenig kalkarmen Schieferlagen und einzelnen mineralreichen Schichten. Anders als in den Kalkgebieten der Eifel oder in tieferen Mosellagen steigt die Härte hier nicht stark an, bleibt aber auch nicht weich wie in reinen Sandsteingebieten. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer großen Talsperre, sondern aus örtlichen Grundwasserfassungen und Quellen im Versorgungsgebiet des benachbarten Verbandsgemeinde-Netzes, das die Eifelhöhen und das Üßbachtal erschließt. Der Versorger gewinnt das Wasser aus Brunnen und Quellleitungen in der Umgebung und speist es nach Aufbereitung in das Ortsnetz ein. Dadurch bleibt der mineralische Charakter erhalten, ohne die Schwankungen, die Flusswasser oder Fernwasserleitungen mit sich bringen würden. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist deutlich. In den höher gelegenen Eifelgemeinden mit noch stärker schieferdominiertem Untergrund fällt die Härte oft etwas niedriger aus, während in Orten mit kalkreicheren Ablagerungen Richtung Mosel oder in den Randzonen des Maifelds härteres Wasser ansteht. Bad Bertrich liegt dazwischen: kein weiches Quellwasser aus blankem Basalt, kein hartes Karstwasser aus mächtigen Kalkbänken, sondern ein regionales Mischbild aus Schiefer, Sandstein und mineralführenden Grundwasserwegen. Genau diese Lage zwischen Tal und Hochfläche, zwischen vulkanisch überprägter Eifel und dem Einzugsraum der Seitenbäche, macht den Wert von 9,8 °dH so typisch für den Ort im Landkreis Cochem-Zell.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Ulmen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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