Wasserhärte in Beuren

PLZ 56825 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kreiswasserwerk Cochem-Zell

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Beuren: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Beuren liegt mit 11 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Beuren
11
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Beuren liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Beuren
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kliding 8,4 °dH mittel
Bremm 11 °dH mittel
Urschmitt 8,4 °dH mittel
Bad Bertrich 9,8 °dH mittel
Sankt Aldegund 8,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Beuren

Der Landkreis Cochem-Zell liegt mitten im Übergang von der Eifel zum Moseltal, und genau dort prägt altes Schiefer- und Sandsteingestein die Wasserqualität. Die Hänge sind von devonischen Gesteinen aufgebaut, dazu kommen verwitterte Böden aus Löss und Lehm in den höher gelegenen Lagen. Regenwasser sickert hier vergleichsweise langsam durch das Gestein, nimmt dabei Mineralien aus dem Untergrund auf und gelangt über Quellen und Tiefbrunnen in die Versorgung. Deshalb liegt Beuren bei 11 °dH im mittleren Bereich: weder so weich wie in reinen Quellgebieten des Hunsrücks noch so hart wie in Gegenden mit stark kalkhaltigen Schichten. Auch die Nähe zu Mosel und kleinen Seitentälern wirkt mit, weil die Wasserwege des Umlands von Schieferzügen, Basaltinseln und fein zerklüftetem Grundgebirge geprägt sind. Das Wasser bleibt dadurch ausgewogen mineralisiert und unterscheidet sich spürbar von Orten, die stärker von Kalkstein oder sehr weichen Waldquellen geprägt sind. Konkretes Trinkwasser für Beuren stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserwerk Cochem-Zell, der die Orte des Landkreises über eigene Gewinnungsanlagen, Quellen und Tiefbrunnen versorgt und das Wasser im Verbund verteilt. In diesem Teil der Verbandsgemeinde werden vor allem regionale Gewinnungsstellen genutzt, die aus den wasserführenden Schichten der Eifel und des Moselvorlands gespeist werden. Das Netz ist auf kurze Wege ausgerichtet; große Fernleitungen aus dem Hunsrück oder aus überregionalen Talsperren spielen hier keine zentrale Rolle. Beuren steht damit näher an der lokalen Eigenversorgung als viele Orte in anderen Teilen von Rheinland-Pfalz, die Wasser aus größeren Verbundsystemen beziehen. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich vor allem in der Mineralisierung: Wer aus tieferen Mosellagen kommt, trifft häufig auf etwas härteres, kalkreicheres Wasser, während höher gelegene Eifelorte oft weichere Werte haben. Beuren liegt dazwischen und spiegelt den geologischen Übergang des Landkreises sehr klar wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kreiswasserwerk Cochem-Zell

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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