Wasserhärte in Beuren (Hochwald)

PLZ 54413 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

3,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Hochwald

Website

Praktische Tipps bei 3,9 °dH

Spülmaschine

Bei 3,9 °dH in Beuren (Hochwald) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Beuren (Hochwald) liegt mit 3,9 °dH 9,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Beuren (Hochwald)
3,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Beuren (Hochwald) liegt mit 3,9 °dH 10,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Beuren (Hochwald)
3,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rascheid 7,9 °dH weich
Geisfeld 8,6 °dH mittel
Bescheid 8,6 °dH mittel
Hinzert-Pölert 7,9 °dH weich
Schönberg 9,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Beuren (Hochwald)

Der Landkreis Trier-Saarburg liegt mitten im Übergang vom Hunsrück zum Moseltal, und genau diese Landschaft prägt auch das Trinkwasser von Beuren im Hochwald. Oben auf dem Hochwald dominieren saure Schiefer- und Sandsteingesteine des Hunsrücks, dazu kommen nährstoffarme Böden mit wenig Kalk. Solches Gestein gibt dem Niederschlagswasser kaum Mineralien mit auf den Weg. Es bleibt weich und kommt in Beuren mit 3,9 °dH aus dem Untergrund. Anders als in kalkreicheren Landesteilen von Rheinland-Pfalz, etwa in Teilen der Eifel oder entlang des Oberrheins, fehlt hier der geologische Nachschub an Calcium und Magnesium. Auch die kleinen Bäche des Hochwaldes, die über die Täler Richtung Ruwer und Mosel entwässern, fließen durch ein Gesteinspaket, das das Wasser nur wenig aufhärtet. Deshalb liegt Beuren klar im weichen Bereich, während Nachbarorte auf dem Hochwald oft ebenfalls niedrige Werte zeigen, aber je nach Quellgebiet und Leitungsnetz leicht abweichen. Das Trinkwasser für Beuren stammt aus dem Versorgungsnetz des Zweckverbands Wasserwerk Hochwald, der die Hochwaldorte aus eigenen Quellen und Brunnen in der Region versorgt. Die Gewinnung erfolgt aus den wasserreichen, aber mineralarmen Schicht- und Quellhorizonten des Hunsrücks; das Wasser wird nach der Förderung aufbereitet und in das Ortsnetz eingespeist. Die Lage auf dem Hochwald ist dabei entscheidend, weil hier keine großen Flüsse wie Mosel oder Saar als direkte Rohwasserquelle dienen, sondern vor allem lokale Grundwasser- und Quellvorkommen. Der Versorger bündelt diese Ressourcen für mehrere Orte im Höhenzug, sodass Beuren nicht von einem einzelnen Dorfbrunnen abhängt, sondern aus einem regionalen Verbundsystem gespeist wird. Das macht die Versorgung stabil und erklärt zugleich, warum der Härtewert so niedrig bleibt. Im Vergleich mit dem Rest von Rheinland-Pfalz steht Beuren deutlich auf der weichen Seite. Viele Orte im Land liegen auf Kalk-, Muschelkalk- oder Lössböden und bekommen dadurch spürbar härteres Wasser. Auf dem Hochwald ist die geologische Ausgangslage anders: altes Schiefergebirge, wenig Kalk, viel Regen, kurze Wege durch den Untergrund. Genau deshalb fällt Beuren auch gegenüber tiefer gelegenen Nachbarorten im Moselraum oder in den fruchtbaren Beckenlagen oft weicher aus. Der Ort trägt damit die Handschrift des Hunsrücks besonders deutlich. Das Trinkwasser ist kein Zufallsprodukt, sondern ein direktes Ergebnis von Höhenlage, Gestein und regionaler Versorgung aus dem Hochwaldnetz.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Hochwald

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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