Wasserhärte in Brunsmark

PLZ 23883 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Amt Lauenburgische Seen

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Brunsmark: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Brunsmark liegt mit 14 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Brunsmark
14
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Brunsmark liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Brunsmark
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lehmrade 13,4 °dH mittel
Horst 13,4 °dH mittel
Mölln 13,4 °dH mittel
Sterley 14,6 °dH hart
Schmilau 15,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Brunsmark

Unter Brunsmark liegt keine harte Kalkplatte, sondern der geologische Abdruck der Eiszeit: Grundmoräne, Geschiebelehm, Sand und kiesige Lagen aus dem Rückzug der letzten Gletscher. Dazu kommen in der Umgebung des Lauenburgischen Endmoränenlands örtlich Mergelanteile, die das Sickerwasser etwas anreichern, ohne es stark zu härten. Niederschläge versickern hier durch wechselnde Sand- und Lehmschichten, nehmen Calcium und Magnesium aus den eiszeitlichen Ablagerungen auf und landen so in einem Wasser, das mit 14 °dH im mittleren Bereich liegt. Die Nähe zu den Niederungen von Schaalsee, Elbe-Lübeck-Kanal und den kleinen Bachtälchen des Kreises sorgt eher für gemischte Grundwasserverhältnisse als für sehr weiches Moorwasser oder sehr hartes Kalkwasser. Brunsmark steht damit zwischen den sandigen, oft weicheren Bereichen Richtung Lauenburgischer Seenplatte und den etwas mineralreicheren Zonen auf den Moränenrücken des Herzogtums Lauenburg. Das Trinkwasser kommt hier aus dem regionalen Grundwasserdienst des Zweckverbands Ostholstein, der die Gemeinde über das Netz der Vereinigten Stadtwerke beliefert. Gewonnen wird es aus tiefen Brunnen in den sandigen und kiesigen Grundwasserleitern des Umlands, wo das Wasser nach langer Filterung durch die eiszeitlichen Schichten gefasst wird. Diese Brunnen liegen nicht im Dorf selbst, sondern in den Versorgungsgebieten des Kreises, aus denen das Wasser über Aufbereitung und Leitungen nach Brunsmark gelangt. Gerade diese Herkunft aus gut durchströmten, aber mineralhaltigen Schichten erklärt den mittleren Härtewert: nicht so weich wie in manchen küstennahen oder moorreichen Teilen Schleswig-Holsteins, nicht so hart wie in Regionen mit stärker kalkgeprägtem Untergrund. Brunsmark unterscheidet sich damit deutlich von vielen Nachbarorten im Kreis Herzogtum Lauenburg, wo die Wasserhärte je nach Brunnenfeld und Bodenaufbau spürbar schwankt. Orte auf stärker sandigen Flächen erhalten oft weicheres Wasser, während Siedlungen auf Moränenzügen oder in Gebieten mit mehr Geschiebemergel höhere Werte sehen. Gegenüber dem Landesdurchschnitt liegt Brunsmark eher im Bereich des mineralreicheren Binnenlandes; Schleswig-Holstein zeigt insgesamt ein breites Spektrum von sehr weichem Wasser an der Küste bis zu härteren Werten im südöstlichen Hügelland. Brunsmark trägt die Handschrift der letzten Eiszeit besonders deutlich: kein reines Kalkgebiet, aber auch kein wasserarmes Sandland, sondern ein Standort mit messbarem, ortstypischem Mittelwert aus Moräne, Sand und Mergel.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Amt Lauenburgische Seen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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