Wasserhärte in Bullenkuhlen

PLZ 25355 · Pinneberg, Schleswig-Holstein

12,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Rantzau

Website

Praktische Tipps bei 12,1 °dH

Spülmaschine

Bei 12,1 °dH in Bullenkuhlen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Bullenkuhlen liegt mit 12,1 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Bullenkuhlen
12,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Bullenkuhlen liegt mit 12,1 °dH 2,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bullenkuhlen
12,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bokholt-Hanredder 11,8 °dH mittel
Bevern 13 °dH mittel
Barmstedt 12,1 °dH mittel
Seeth-Ekholt 13,4 °dH mittel
Kölln-Reisiek 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bullenkuhlen

Unter Bullenkuhlen liegt eine junge Landschaft aus der Eiszeit. Der Untergrund im Kreis Pinneberg besteht hier vor allem aus sandigen und kiesigen Schmelzwasserablagerungen, darüber und dazwischen liegen Geschiebemergel und Moränenreste, die die Gletscher aus Skandinavien herangeschoben haben. Kalk ist im eigentlichen Ortsboden kaum als mächtige Schicht vorhanden, aber aus den feinen Anteilen des Moränenmaterials lösen sich Calcium- und Magnesiumverbindungen. Genau daraus ergibt sich die mittlere Wasserhärte von 12,1 °dH. Die Böden speichern wenig Kalk, doch das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch Sand und Mergel genug Mineralien mit, um nicht weich zu sein. Kleine Niederungen und Entwässerungsgräben leiten das Wasser Richtung Pinnau und Krückau, zwei Flusssysteme, die das Landschaftsbild des Kreises prägen und die geologische Handschrift des Raums zeigen. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem nahen Talsperrensystem, sondern aus tiefen Grundwasserbrunnen des regionalen Netzverbunds. Zuständig ist der Wasserbeschaffungsverband Rantzau, der die Orte im Umland von Barmstedt, Ellerhoop und Hemdingen mit aufbereitetem Grundwasser versorgt und in Bullenkuhlen über das Leitungsnetz einspeist. Gefördert wird aus geschützten Sand- und Kieshorizonten, die unter den Deckschichten liegen und durch die eiszeitlichen Ablagerungen natürlich gefiltert werden. Die Aufbereitung bleibt deshalb vergleichsweise schlank, weil das Rohwasser aus dem Untergrund des Pinneberger Geest- und Moränenraums stammt und keine langen Fernleitungen aus fernen Mittelgebirgen braucht. Bullenkuhlen liegt damit deutlich anders als viele Orte im übrigen Schleswig-Holstein. An der Nordseeküste und auf den Inseln ist das Wasser oft weicher, weil dort andere Grundwasserleiter und mehr sandige, kalkärmere Ablagerungen dominieren. Im Binnenland des Kreises Pinneberg liegen die Werte meist im mittleren Bereich, oft etwas höher als in den Marschgebieten, aber niedriger als in Regionen mit stark kalkhaltigem Grundwasser. Gegenüber Nachbarorten wie Barmstedt, Quickborn oder Elmshorn bleibt Bullenkuhlen im selben geologischen Grundmuster, doch die lokale Mischung aus Geschiebemergel, Sand und Kies hält die Härte stabil im Mittelfeld. Der Ort lebt damit aus dem Erbe der Eiszeit: kein reines Kalkwasser, kein extremes Weichwasser, sondern ein klar regional geprägtes Grundwasser aus der jungen Landschaft zwischen Geest und Niederung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Rantzau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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