Wasserhärte in Dillenburg, Oranienstadt

PLZ 35683 · Lahn-Dill-Kreis, Hessen

16 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Dillenburg GmbH

Website

Praktische Tipps bei 16 °dH

Spülmaschine

Bei 16 °dH in Dillenburg, Oranienstadt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Dillenburg, Oranienstadt liegt mit 16 °dH genau im Durchschnitt (15,7 °dH).

Dillenburg, Oranienstadt
16
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Dillenburg, Oranienstadt liegt mit 16 °dH 1,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dillenburg, Oranienstadt
16
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Herborn 7,6 °dH weich
Haiger 7,5 °dH weich
Mittenaar 11,3 °dH mittel
Eschenburg 9,4 °dH mittel
Breitscheid 6,7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Dillenburg, Oranienstadt

Zwischen den bewaldeten Höhen des Westerwalds und den Tälern von Dill und Dietzhölze sammelt sich das Wasser der Oranienstadt auf einem geologisch bewegten Untergrund. Schiefer, Grauwacken und örtlich auch Basalt prägen den Untergrund des Lahn-Dill-Kreises. Dazu kommen verkarstete und von Klüften durchzogene Gesteine, durch die Niederschläge nur langsam und gefiltert ins Grundwasser gelangen. Auf dem Weg lösen sie Mineralien aus dem Gestein, vor allem Calcium und Magnesium. Genau daraus entsteht der Härtewert von 16 °dH. Die Hügelzüge um Dillenburg halten das Wasser nicht fest, sondern speisen tiefer liegende Brunnen und Quellfassungen, die aus mehreren kleinen Einzugsgebieten der Umgebung versorgt werden. Hinzu kommt der Einfluss der Dill, die das Tal gliedert und die Grundwasserneubildung in den Auen und Seitentälern mitprägt. Das Trinkwasser für Dillenburg stammt aus dem Netz des örtlichen Wasserversorgers, der die Stadtteile aus eigenen Gewinnungsanlagen und regionalen Verbundbezügen speist. Zuständig ist die Stadtwerke Dillenburg GmbH, die Wasser aus Brunnen und Quellen im Stadtgebiet und aus dem nahen Umland in das Versorgungssystem einspeist. Ergänzend fließt je nach Netzabschnitt Wasser aus dem regionalen Verbund des Lahn-Dill-Kreises zu, damit die Versorgung auch bei Spitzenbedarf stabil bleibt. Die Mischung aus älteren Quellfassungen, Tiefbrunnen und nachgeschalteter Aufbereitung spiegelt die Lage zwischen Mittelgebirge und Talräumen wider. Gerade diese Herkunft aus kalk- und mineralstoffreichen Gesteinsschichten hält den Härtebereich im harten Segment. Verglichen mit Nachbarorten wie Herborn, Haiger oder Eschenburg liegt Dillenburg nicht auffällig weich, sondern eher auf der mineralreichen Seite. In vielen Teilen Hessens, vor allem dort, wo Wasser stärker aus Sandstein- oder Talsperrensystemen kommt, fallen die Werte niedriger aus. Dillenburg steht damit zwischen den sehr weichen Mittelgebirgswässern aus höher gelegenen Quellgebieten und den oft härteren Wässern aus den Unterläufen der Flüsse. Die Lage an der Dill, am Rand des Gladenbacher Berglands und nahe den Übergängen zum Westerwald, sorgt für ein Wasserbild, das klar regional geprägt ist: nicht großstädtisch gemischt, sondern aus dem eigenen Untergrund gewonnen und genau deshalb deutlich hart.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Dillenburg GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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