Wasserhärte in Eisenschmitt

PLZ 54533 · Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

11,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land

Website

Praktische Tipps bei 11,6 °dH

Spülmaschine

Bei 11,6 °dH in Eisenschmitt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Eisenschmitt liegt mit 11,6 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Eisenschmitt
11,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Eisenschmitt liegt mit 11,6 °dH 3,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eisenschmitt
11,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwarzenborn 9,2 °dH mittel
Oberkail 11,6 °dH mittel
Gransdorf 10,2 °dH mittel
Bettenfeld 9,2 °dH mittel
Großlittgen 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Eisenschmitt

Eisenschmitt liegt beim Trinkwasser klar über vielen Orten der Eifel, aber noch unter den härteren Versorgungsgebieten des Landes. Mit 11,6 °dH bewegt sich der Ort im mittleren Bereich, während in Teilen der Vulkaneifel oft weicheres Wasser aus jungen Basalt- und Tuffschichten kommt und in anderen Regionen von Rheinland-Pfalz kalkreichere Werte auftreten. Der Unterschied hängt hier vor allem am Untergrund des südlichen Eifelraums. Um Eisenschmitt prägen devonische Schiefer, Grauwacken und Sandsteine das Bild. Diese Gesteine geben nur begrenzt Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Gleichzeitig verlaufen in den kleinen Tälern der Salm und ihrer Seitenbäche Quellhorizonte, aus denen Niederschlagswasser nach dem Versickern wieder austritt. Auf dem Weg durch die Gesteinsschichten nimmt es Mineralien auf, aber nicht in dem Maß wie in reinen Kalkgebieten. Darum landet Eisenschmitt nicht bei sehr weichem Quellwasser und auch nicht bei stark hartem Karstwasser, sondern in der Mitte. Das Trinkwasser kommt im Ortsbereich über die regionale Versorgung des Wasserwerks der Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land. Die Versorgung wird aus örtlichen Quellen und Brunnen des Verbandsgebiets gespeist, die auf dem Höhenzug und in den Talräumen der Eifel gefasst werden. Ergänzend wird das Netz je nach Betriebszustand mit Wasser aus den Anlagen des regionalen Verbunds im Landkreis Bernkastel-Wittlich stabil gehalten. Diese Struktur ist typisch für die dünn besiedelten Eifelorte: kleine eigene Gewinnungsstellen, kurze Leitungswege, viel Quellwasser aus dem Hunsrück-Eifel-Untergrund statt großräumiger Fernleitung. Eisenschmitt unterscheidet sich damit von Orten näher an der Mosel, wo häufig andere geologische Schichten und teils deutlich mineralreichere Wässer den Ton angeben. Auch im direkten Umfeld fällt der Ort in einem besonderen Bereich auf. Nachbarorte auf den Höhen und in den Seitentälern der Verbandsgemeinde Wittlich-Land liegen oft ähnlich zwischen Mittelhärte und etwas weicheren Werten, weil der devonische Untergrund dort ebenfalls die Mineralienabgabe begrenzt. Richtung Moseltal und in tieferen Lagen des Landkreises steigt die Härte dagegen häufiger an, weil dort kalkigere Schichten und stärker mineralisierte Zuflüsse wirken. Eisenschmitt bleibt damit ein typischer Eifelort mit eigenem Profil: kein reines Quellwasser aus jungem Vulkangestein, aber auch kein hartes Kalkwasser vom Rand der Eifel. Der Wert von 11,6 °dH passt zu einem Wasser, das durch alte Schiefer- und Sandsteinzonen der Südeifel geprägt ist und aus den lokalen Quell- und Brunnengebieten des regionalen Versorgers kommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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