Wasserhärte in Friedewald

PLZ 57520 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Friedewald: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Friedewald liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Friedewald
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Friedewald liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedewald
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Langenbach bei Kirburg 6,3 °dH weich
Derschen 6,3 °dH weich
Daaden 6,3 °dH weich
Weitefeld 6,3 °dH weich
Mauden 6,3 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Friedewald

Zwischen den bewaldeten Höhen des nördlichen Westerwaldes, den Kerbtälern der Sieg und ihrer Nebenbäche und den sanften Rücken des Altenkirchener Hügellands sammelt sich das Wasser für Friedewald. Der Untergrund ist hier kein harter Kalk, sondern überwiegend Schiefer, Grauwacke und verwitterter Sandstein aus dem Rheinischen Schiefergebirge. Diese Gesteine geben nur wenig Kalk an das Wasser ab. Deshalb bleibt der Härtewert mit 10,7 °dH im mittleren Bereich und liegt deutlich unter Orten, die weiter südlich auf kalkreicheren Schichten sitzen. Regen dringt auf den Höhen von Friedewald, Langenbach und in Richtung Daaden und Betzdorf in den Boden ein, sickert durch Klüfte und sammelt sich in kleinen Grundwasservorkommen, die von Bächen wie der Wied und den Zuflüssen des Asdorfbachs mitgeprägt werden. Das Ergebnis ist ein Mischwasser, das nicht weich wie reines Quellwasser aus dem Hochwald und nicht hart wie Wasser aus Muschelkalkgebieten ist, sondern ein typischer Westerwälder Mittelwert. Versorgt wird Friedewald über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Kreis Altenkirchen, der sein Trinkwasser aus regionalen Brunnen und Quellfassungen im Kreisgebiet bezieht und es über Aufbereitung und Verbundleitungen in die Orte des Gebiets verteilt. Für Friedewald kommt damit kein Wasser aus einer fernen Talsperre, sondern aus dem lokalen Einzugsraum des nördlichen Westerwaldes. Die Mischung aus Grundwasser und Quellwasser stabilisiert die Qualität und hält die Härte auf dem gemessenen Niveau. Gerade diese Herkunft aus Schiefer- und Grauwackenzonen prägt den Charakter des Wassers stärker als ein einzelner Bachlauf. Das Wasser ist mineralisch, aber nicht schwer, weil die umgebenden Gesteine nur begrenzt Calcium und Magnesium freisetzen. Gegenüber Nachbarorten im Landkreis Altenkirchen zeigt Friedewald damit ein mittleres Profil. Orte auf tieferen, stärker landwirtschaftlich geprägten Talböden oder näher an kalkreicheren Randzonen können deutlich andere Härtewerte aufweisen, während höher gelegene Waldorte im Westerwald oft etwas weicher versorgt werden. Friedewald liegt dazwischen. Der Ort profitiert von seinem Standort auf den alten Schieferrücken zwischen Siegtal und Westerwaldhochfläche. Genau dort entsteht ein Wasser, das die Geologie des nördlichen Rheinland-Pfalz klar widerspiegelt: wenig Kalk aus dem Untergrund, kurze Wege aus den Gewinnungsgebieten und eine Versorgung, die stark regional verankert ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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