Wasserhärte in Görlitz, Stadt, Hochschulstadt

PLZ 02826 · Görlitz, Sachsen

12,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Görlitz AG

Website

Praktische Tipps bei 12,2 °dH

Spülmaschine

Bei 12,2 °dH in Görlitz, Stadt, Hochschulstadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Görlitz, Stadt, Hochschulstadt liegt mit 12,2 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Görlitz, Stadt, Hochschulstadt
12,2
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Görlitz, Stadt, Hochschulstadt liegt mit 12,2 °dH 2,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Görlitz, Stadt, Hochschulstadt
12,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schöpstal 12 °dH mittel
Markersdorf 12,2 °dH mittel
Königshain 12,2 °dH mittel
Neißeaue 12 °dH mittel
Kodersdorf 12 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Görlitz, Stadt, Hochschulstadt

22,7 °dH — was steckt dahinter? Görlitz liegt am Rand des Lausitzer Granitmassivs, dort, wo ältere kristalline Gesteine, Sandsteine und junge Lockersedimente aufeinandertreffen. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch Kiese, Sande und karbonatreiche Schichten Calcium und Magnesium auf. Hinzu kommt die Lage an der Neiße, deren Niederung zusammen mit den Böden der Umgebung den Wasserchemismus mitprägt. So entsteht ein deutlich mineralisiertes Trinkwasser, das in Görlitz nicht weich, sondern spürbar härter ausfällt als in vielen Teilen des sächsischen Mittelgebirges. Die Werte schwanken je nach Mischwasser aus den einzelnen Gewinnungsbereichen, bleiben aber im Bereich von mittlerer bis höherer Härte. Entscheidend ist der geologische Untergrund: nicht das Flusswasser selbst, sondern die Filtration durch die quartären Schotter und die mineralreichen Schichten des Umlands formt den Charakter des Wassers. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Görlitz. Versorgt wird die Stadt vor allem über Grundwasserfassungen und Brunnen in den wasserwirtschaftlich genutzten Niederungsbereichen der Neiße und aus regionalen Gewinnungsgebieten im Landkreis Görlitz, die über Aufbereitung und Mischung in das Stadtnetz eingespeist werden. Diese Kombination aus örtlichen Brunnen und abgestimmter Wasseraufbereitung sorgt dafür, dass Görlitz nicht nur von einer einzigen Quelle abhängt, sondern aus mehreren sauberen Rohwasserströmen gespeist wird. Die Versorgung trägt die Handschrift der Lausitz: kurze Wege, regionale Gewinnung und ein Wasser, das seine Mineralien auf dem Weg durch das Untergrundgestein aufgenommen hat. Görlitz unterscheidet sich damit klar von vielen Orten im südlichen Sachsen. Im Erzgebirge, im Vogtland oder in Teilen des Elbtals ist das Wasser oft weicher, weil dort andere Gesteine dominieren und weniger Kalk- und Magnesiumverbindungen gelöst werden. Auch im direkten Umland von Zittau, Weißwasser oder Niesky wechseln die Werte je nach Untergrund und Brunnenstandort spürbar. Görlitz liegt mit 12,2 °dH im mittleren Bereich, aber näher an den mineralreicheren Lausitzer Verhältnissen als an den weichen Quellwässern der Mittelgebirge. Genau diese Lage zwischen Neiße, Lausitzer Untergrund und den wasserführenden Schottern des Nordostens prägt den Charakter des örtlichen Trinkwassers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Görlitz AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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