Wasserhärte in Königshain

PLZ 02829 · Görlitz, Sachsen

12,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land

Website

Praktische Tipps bei 12,2 °dH

Spülmaschine

Bei 12,2 °dH in Königshain: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Königshain liegt mit 12,2 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Königshain
12,2
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Königshain liegt mit 12,2 °dH 2,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Königshain
12,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schöpstal 12 °dH mittel
Markersdorf 12,2 °dH mittel
Reichenbach/O.L. 12,2 °dH mittel
Kodersdorf 12 °dH mittel
Görlitz, Stadt, Hochschulstadt 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Königshain

Der Landkreis Görlitz liegt auf einem geologisch sehr vielschichtigen Untergrund. Zwischen der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, dem Granit- und Gneisgebiet des Lausitzer Berglands und den Böden der östlichen Oberlausitz wechseln saure Sand- und Lehmböden mit härteren kristallinen Gesteinen. Genau daraus erklärt sich der mittlere Wert von 12,2 °dH in Königshain: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch den Untergrund vor allem Calcium und Magnesium aus verwittertem Granit, Gneis und den Schottern der Niederungen auf, ohne in starkem Maß auf kalkreiche Schichten zu treffen. Auch die kleinen Bäche und Taleinschnitte der Umgebung, die Richtung Pließnitz und Neiße entwässern, prägen das Rohwasser mit diesem ausgewogenen Mineralgehalt. Königshain steht damit zwischen den eher weichen Wassern der Lausitzer Heide und den teils deutlich härteren Versorgungsgebieten mit stärkerem Kalkanteil im Süden des Landkreises. Das Trinkwasser für Königshain kommt aus dem Netz des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Bornaer Land, der die Gemeinde über die regionale Verbundleitung aus dem Versorgungsbereich der Niederschlesischen Oberlausitz speist. Maßgeblich sind dabei Grundwasserfassungen und Brunnenanlagen im Verbund mit dem Wasserwerk der Region Görlitz, ergänzt durch die Einspeisung aus den Aufbereitungsanlagen des Zweckverbandes. Die Herkunft aus tieferen Grundwasserstockwerken sorgt dafür, dass das Wasser stabil bleibt und nicht von kurzfristigen Regenereignissen oder Oberflächenabflüssen bestimmt wird. Anders als Orte mit direkter Talsperrenversorgung aus dem Bergland, etwa weiter südlich in Richtung Zittauer Gebirge, hängt Königshain also stärker an sauber gefassten Grundwasserressourcen als an offenen Speicherbecken. Gerade im Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich der Charakter des Königshainer Wassers deutlich. Im nahen Görlitzer Umland sind die Härtewerte oft ähnlich bis etwas schwankender, je nachdem, wie stark Grundwasser mit Flussnähe und Lockersedimenten vermischt wird. Richtung westliche Oberlausitz und in Orte mit mehr Sand- und Heideanteil fällt das Wasser häufig weicher aus, während im Südosten des Landkreises, wo das Festgestein stärker verwittert und die Leitungen aus anderen Gewinnungsgebieten gespeist werden, auch höhere Werte auftreten können. Königshain liegt genau in dieser Übergangszone aus Granit, Gneis und eiszeitlich geprägten Ablagerungen. Deshalb ist das Wasser hier nicht weich wie in manchen Mittelgebirgslagen Sachsens, aber auch nicht hart wie in kalkreicheren Randlagen des Freistaats. Der Ort trägt damit klar die Handschrift der Oberlausitz: mineralisch geprägt, regional gebunden und geologisch eigenständig.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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