Wasserhärte in Goslar

PLZ 38640 · Goslar, Niedersachsen

10,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Harzwasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,4 °dH

Spülmaschine

Bei 10,4 °dH in Goslar: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Goslar liegt mit 10,4 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Goslar
10,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Goslar liegt mit 10,4 °dH 4,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Goslar
10,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Langelsheim 10,4 °dH mittel
Bad Harzburg 10,1 °dH mittel
Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt 14 °dH mittel
Liebenburg 8 °dH weich
Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet 11,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Goslar

Der Landkreis Goslar liegt am Nordrand des Harzes, dort, wo altes Gebirge, Buntsandsteinränder und breite Talräume aufeinander treffen. Diese Lage prägt auch das Trinkwasser. Im Harz selbst stehen harte Gesteine wie Granit, Gneis und Schiefer an, die nur wenig Kalk abgeben. Deshalb wäre Quellwasser aus dem Gebirge eher weich. Richtung Harzvorland ändern sich die Verhältnisse jedoch spürbar: Unter den Böden der Oker-, Innerste- und Radau-Niederungen liegen kalkhaltige Sedimente, dazu lössreiche Deckschichten und ältere Gesteinsfolgen aus Muschelkalk und Keuper. Auf dem Weg durch diese Schichten nimmt das Wasser Mineralien auf. Der Wert von 10,4 °dH passt zu diesem Übergang zwischen silikatischem Harz und mineralreicherem Vorland. Auch die Flüsse Oker und Radau sind Teil dieser Landschaft, weil sie aus dem Gebirge kommend die Wassernutzung, die Speicher und die Brunnenstandorte im Kreis mitgeprägt haben. Goslar bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der Harzwasserwerke, das im Raum Goslar von örtlichen Brunnen, Quellen und Mischwasser aus Harzspeichern gestützt wird. Entscheidend sind die Wasserfassungen aus dem Harzvorland und aus den Quellgebieten der Umgebung, die über Aufbereitung und Verbundleitungen in die Stadt und die Ortsteile eingespeist werden. Dazu kommen Anlagen aus dem weiteren Harzraum, in dem die Harzwasserwerke seit langem Rohwasser sichern und aufbereiten. Die Versorgung ist damit eng mit dem Oberharz verbunden, nicht mit reinen Tieflandressourcen. Gerade diese Mischung aus Gebirgswasser und mineralischerem Vorlandwasser hält den Härtegrad im mittleren Bereich und verleiht Goslar ein anderes Profil als Orte weiter westlich in der Hildesheimer Börde, wo kalkreiche Böden oft deutlich härteres Wasser liefern. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten am Harzrand liegt Goslar damit zwischen zwei Welten. Clausthal-Zellerfeld, Braunlage oder andere höher gelegene Harzorte greifen stärker auf weicheres Quell- und Talsperrenwasser zurück. Weiter nördlich, etwa Richtung Salzgitter, Liebenburg oder in Teilen des Vorlandes, steigen die Härtewerte wegen kalk- und lössreicher Schichten meist schneller an. Goslar bleibt dazwischen. Das Wasser ist vom Gebirge geprägt, aber nicht so weich wie reine Harzquellen und nicht so hart wie in weiten Teilen des niedersächsischen Flachlands. Genau diese Lage am Übergang von Fels und Vorland macht den örtlichen Charakter des Trinkwassers aus.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Harzwasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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