Wasserhärte in Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet

11,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Harzwasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 11,4 °dH

Spülmaschine

Bei 11,4 °dH in Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet liegt mit 11,4 °dH 1,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet
11,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet liegt mit 11,4 °dH 3,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet
11,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt 14 °dH mittel
Harz (Landkreis Göttingen), gemfr. Geb. 14,8 °dH hart
Goslar 10,4 °dH mittel
Osterode am Harz 2,2 °dH weich
Bad Harzburg 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet

Gegenüber vielen Orten im Harzvorland liegt Harz im Landkreis Goslar mit 11,4 °dH spürbar unter den härteren Versorgungen aus den randnahen Muschelkalk- und Lössgebieten, aber auch nicht so weich wie Wasser aus den Hochlagen des Oberharzes. Der Wert passt zu einer Mischung aus kristallinen Harzgesteinen, verwitterten Schiefern und Sandsteinen sowie zu den kurzen Zuflüssen, die über Granit- und Grauwackeuntergrund laufen, bevor sie in die Vorfluter Richtung Oker und Innerste gehen. Solche Böden geben wenig Kalk ab; deshalb bleibt das Wasser im mittleren Bereich und trägt nicht die deutliche Mineralfracht, wie sie weiter südlich im Harzrand oder in den kalkreicheren Teilen Niedersachsens üblich ist. Das Trinkwasser stammt hier aus dem Verbund des Wasserverbands Goslar beziehungsweise der Harzwasser-Versorgung, die in dieser Landschaft auf Quellen, Brunnen und Talsperren setzt. Prägend sind die Harzer Rohwasserressourcen aus den Staubereichen der Innerste-Talsperre und der Okertal-Zuflüsse, ergänzt durch Fassungen aus dem Umland von Goslar und den Vorhöhen des Harzes. Aufbereitet und in das Ortsnetz eingespeist wird das Wasser über die regionalen Leitungen des Versorgers, der die Orte zwischen Goslar, Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld und den kleineren Siedlungen im gemfr. Gebiet verbindet. Der Charakter des Wassers folgt damit direkt der Geologie des Einzugsgebiets: viel silikatisches Gestein, wenig Kalk, dazu eine natürliche Mischung aus Oberflächenwasser und Grundwasser. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Harz damit als Übergangsraum. Gegenüber den tiefer gelegenen Teilen des Landkreises Goslar, wo Grundwasser aus mächtigeren Sedimentfolgen teils härter ausfällt, wirkt das Wasser hier ausgewogener. Gegenüber dem Oberharz ist es etwas mineralreicher, weil die Versorgung nicht nur aus hochgelegenen Quellgebieten, sondern auch aus den Talsperren und gefassten Brunnen des Harzrandes gespeist wird. Niedersachsenweit liegt Harz damit nahe am typischen Mittel: nicht weich wie manche Regionen mit reinem Oberflächenwasser aus Moor- und Waldgebieten, aber auch nicht kalkschwer wie die Randlagen auf Muschelkalk. Die 11,4 °dH spiegeln deshalb sehr klar den Standort zwischen Harzgebirge, Okerraum und den wasserwirtschaftlich eng vernetzten Orten des Landkreises Goslar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Harzwasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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