Wasserhärte in Grimburg

PLZ 54413 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

7,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgung Ostsaar GmbH

Website

Praktische Tipps bei 7,2 °dH

Spülmaschine

Bei 7,2 °dH in Grimburg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Grimburg liegt mit 7,2 °dH 6,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Grimburg
7,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Grimburg liegt mit 7,2 °dH 7,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Grimburg
7,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gusenburg 6,5 °dH weich
Kell am See 8,3 °dH weich
Nonnweiler 5,7 °dH weich
Hermeskeil 6,5 °dH weich
Reinsfeld 8,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Grimburg

Grimburg liegt mit 7,2 °dH spürbar unter vielen Orten im Trier-Saarburger Umland und deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt, der oft in den mittleren Härtebereichen liegt. Der Grund dafür sitzt im Untergrund des Hochwaldes: wenig kalkhaltige Schichten, viel Sandstein, Schiefer und verwittertes Silikatgestein. Solche Böden geben kaum Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Auch die kleinen Quellbäche, die in den bewaldeten Höhen zwischen Schwarzwälder Hochwald, Schwarzwälder Moselrand und den Tälern Richtung Ruwer und Prims entspringen, führen deshalb eher weiches Wasser. Hartes Wasser aus mächtigen Kalk- oder Muschelkalkzügen spielt hier kaum eine Rolle. Grimburg bleibt damit näher an den naturnahen Quellregionen des Hochwaldes als an den härteren Wässern vieler Orte im Moseltal oder in kalkreicheren Randlagen des Landkreises. Die Versorgung läuft über die lokale Struktur des Zweckverbands beziehungsweise des zuständigen Regionalversorgers im Trier-Saarburger Versorgungsnetz, der die Hochwaldorte aus Quellfassungen und Brunnen im Umfeld des Grimburger Waldes und angrenzender Waldlagen speist. Das Wasser stammt damit nicht aus einer entfernten Talsperre, sondern aus der unmittelbaren Region, wo Niederschlag in den bewaldeten Höhen versickert, durch Sandstein- und Schieferschichten wandert und über gefasste Quellen wieder an die Oberfläche kommt. Diese Herkunft hält den Härtewert niedrig und sorgt für eine Wasserqualität, die typisch für die waldreichen Rücken zwischen Saar und Hunsrück ist. Im Vergleich zu Nachbarorten mit stärker mineralisierten Mischwässern wirkt Grimburg deshalb weicher und geologisch schlichter geprägt. Der Unterschied zum Landesdurchschnitt entsteht vor allem durch die fehlenden Kalkanteile im Einzugsgebiet und durch die Versorgung aus kleinen, regionalen Gewinnungsstellen statt aus mineralreicheren Fernwässern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgung Ostsaar GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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